Berlin : Harte Worte: Womit der Senator aneckte

Thilo Sarrazin hat in den letzten Jahren immer wieder mit Äußerungen wütende Reaktionen provoziert – zu den unterschiedlichsten Politikfeldern:

Zum Thema Hartz IV:

„Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“ (im Februar 2008)

„Ehe jetzt einer im 20. Stock sitzt und den ganzen Tag nur fernsieht, bin ich schon fast erleichtert, wenn er ein bisschen schwarzarbeitet.“ (Februar 2008)

„Wer als Hartz-IV-Empfänger die Kraft für ein Ehrenamt hat, sollte vielleicht auch mal die Kraft aufbringen, sich um Arbeit zu bemühen.“ (Oktober 2007)

Zum Tarifstreit der BVG:

„Wer acht Prozent mehr Lohn und Gehalt will, soll erst einmal bei der Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer durchsetzen, dass auch die Fahrpreise um acht Prozent erhöht werden.“ (Januar 2008)

Zu Berlins Finanzen:

„Der Schutt ist abgeräumt. Wir leben hier nicht mehr im Jahre 1945, sondern wir leben im Jahr 1947.“ (August 2006 vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus)

Zur Länderfusion:

„Das vereinte Land ist natürlich immer eine Stadt Berlin mit angeschlossener landwirtschaftlicher Fläche.“ (Januar 2005) clk

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