Hey, wer geht ab? : Stars und Newcomer kommen zur Berlin Music Week

Vom 4. bis zum 8. September gastiert die Music Week in Berlin. Dabei will die Musikbranche ihren Abgesang dementieren und feiert sich selbst. Dazu gibt es ein ambitioniertes Programm für Musikschaffende, Künstler und natürlich auch für Fans.

Franziska Klauke
Das Musikgeschäft wird zunehmend international - das passt zu Berlin Foto: picture-alliance/dpa
Das Musikgeschäft wird zunehmend international - das passt zu BerlinFoto: picture-alliance/dpa

So geht das also. „Wir rufen das Ende der Krise aus“, sagt Björn Döring, Projektleiter der Berlin Music Week. „Die Abgesänge auf die Musikindustrie sind vorbei.“ Die Music Week, die vom 4. bis 8. September stattfindet, ist voll auf Zukunft getrimmt: Neue Bands treten auf, Start-ups stellen sich vor und der Titel der Fachkonferenz lautet „Musik und Technologie“. Da geht was ab.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft fördert die Musikwoche mit 700 000 Euro, hofft aber auf hohe Ausgaben der Besucher – und positive Signale in die Welt. „Wie viele andere Branchen wird das Musikgeschäft zunehmend international – dass passt zu Berlin“, sagt Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU).

Berlin will zur Musikwoche eine Menge bieten – für Fachbesucher, Fans und Musiker. Die Fachkonferenz und die Indie Days im Postbahnhof sind der Musik- und Medienbranche sowie Künstlern vorbehalten. „Da sitzen nicht nur die Geschäftsführer von Sony und Universal, sondern auch Musiker und Leute, die es werden wollen“, sagt Tommy Nick von der Music Week. Insgesamt werden 2000 Besucher aus 30 Ländern erwartet. Erstmals findet alles gebündelt statt – am Postbahnhof. Verteilt in der Stadt ist nur eine neue Aktion: Auftritte von 80 Newcomer-Bands in zehn Clubs am 4. und 5. September. Ambitioniertes Motto: „First we take Berlin.“

Am 6. und 7. September kann man dann auf dem Tempelhofer Feld Künstler erleben, die es schon geschafft haben: Blur etwa und die Pet Shop Boys. Und Björk gibt hier das letzte Konzert ihrer Tour. Ganz gegenwärtig geht also die Music Week zu Ende – vielleicht auch die Krise der Musikindustrie.

Akkreditierungen für die Konferenz unter www.berlin-music-week.de, Tickets für das Festival unter www.berlinfestival.de

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