Berlin : Immobilienmesse: Berliner Baubranche präsentiert sich in Cannes

C. v. L.

Für drei Tage können zahlreiche Spitzen der Berliner Bau- und Immobilienbranche von den heimischen Skandalwirren Abstand nehmen. Bei der weltgrößten Immobilienmesse MIPIM in Cannes, die heute eröffnet wird, sind Berlin und Brandenburg mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, an dem stadtbekannte Investoren, Entwicklungs- und Sanierungsträger, auch die Bankgesellschaft Berlin beteiligt sind. Die Veranstaltung in Cannes dient erfahrungsgemäß auch als großes Berliner Bautreffen, bei dem untereinander über Projekte gesprochen wird. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder eröffnet den Stand, der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen kommt später.

Die Darstellung der Entwicklungsgebiete, die Modernisierung des Olympiastadions und der Büroflächenbestand von 17 Millionen Quadratmetern stehen im Vordergrund der Werbung. Die Baufirma Skanska stellt ein Modell der Schinkelschen Bauakademie vor, die Strabag das "Orienta"-Handelsprojekt auf dem Gelände des Prälaten Schöneberg, ferner werden das Medienviertel-Projekt "media spree" an der Oberbaumbrücke sowie Hochhausplanungen am Alexanderplatz erläutert. Der Liegenschaftsfonds weist darauf hin, dass etwa die Hälfte aller Berliner Grundstücke dem Land gehört, rund 30 Prozent davon für öffentliche Aufgaben nicht mehr benötigt werden.

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