In der TAT : Expedition in die Südsee

Kolumne "In der Tat" - über Gesellschaft und Engagement
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Die Meldung schockierte im Jahr 2007 auf der Titelseite des Tagesspiegels: „UN zum Klima: Nicht mal 15 Jahre fürs Umsteuern.“ So habe laut dem Weltklimabericht der Vereinten Nationen „die Menschheit nicht einmal mehr 15 Jahre Zeit, um eine unumkehrbare Klimakatastrophe zu verhindern“. Wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht spätestens bis 2020 substanziell abnähme, werde die Erderwärmung unumkehrbare Prozesse wie das Abschmelzen der Eisschilde in Grönland und die Übersäuerung der Ozeane in Gang setzen. Doch seither haben die Länder sogar mehr statt weniger Treibhausgase ausgestoßen. Zuletzt warnte sogar die Weltbank, dass die Erde auf eine Erwärmung von vier statt der avisierten zwei Grad zusteuere. Nun startet das DRK eine große Klimaschutzkampagne, denn es stellt sich auf weltweit mehr Klimakatastropheneinsätze ein. Wie nur die Erde vorm Heißlaufen retten? Darüber will die Naumann-Stiftung am 20. März um 19 Uhr mit Experten, Politikern und Lesern diskutieren. Unsereins wurde gebeten, Bilder der Recherchereise zum Meerespegel-Anstieg in der Südsee zu zeigen und von der Expedition zu überfluteten Gräbern und Stränden zu berichten. Wer mitreden will, schickt bitte eine Mail an anmeldung.berlin@freiheit.org.

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