Berlin : Internet-Angeberei: Wie die Fahndung gelang

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Wer im Internet surft, hinterlässt fast immer Spuren: beim Mitlesen in Diskussionsforen (Chat-Rooms), beim Aufrufen von Websites. Jeder angeklickte Link wird erfasst. So erklärt sich auch, dass fast jeder, der sich mal auf einer erotischen Website verirrt hat, E-Mail-Angebote von einem Sex-Versand bekommt. Die Website hat sich den Surfer mit "Cookies" gemerkt.

Hat sich jemand im Netz einer Straftat verdächtig gemacht, kann die Polizei auf die Online-Aktivität des Verdächtigen zugreifen. Der hat zwar einen Nutzungsvertrag mit seinem Internet-Provider, der ihm garantiert, dass keine Daten weitergegeben werden - allerdings nur im Rahmen eines "gültigen rechtlichen Vorgangs". Davon kann beim Aufruf zu Gewalttaten keine Rede sein. Dass die Fahndung im Internet gut funktioniert, zeigte die schnelle Identifizierung des Hackers in Manila, der den Computervirus "I love you" um die Welt schickte.

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