Jasmin Shakeri : Mädchen mit Musik Mut machen

Jasmin Shakeri aus Charlottenburg ist eine multikulturelle Berliner Göre: Sie engagiert sich als Sängerin, Songwriterin, Tänzerin, Schauspielerin und Moderatorin. Auch für die Gleichberechtigung von Frauen.

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J. Shakeri

„Da geht was“, sagt Ben Becker zum Ausklang des Musikvideos von Jasmin Shakeri. Er spielt als Reinigungskraft in der 02-Arena eine Gastrolle im Video zu „Who’s that Girl“, der Auskoppelung aus ihrer Premieren-CD „Perserkatze“. Becker spricht auch das Intro auf der CD – Shakeri sang auf seiner Bibel-Tour im Gospelbackground. Die 29-Jährige aus Charlottenburg ist eine multikulturelle Berliner Göre: Sie engagiert sich als Sängerin, Songwriterin, Tänzerin, Schauspielerin und Moderatorin. Auch für die Gleichberechtigung von Frauen. Und sitzt über ihrer Magisterarbeit in Nordamerikanistik.

Im Iran, der alten Heimat ihrer Eltern, würden die intelligenten Wortspiele über Familie, Freiheitsdrang und Selbstverwirklichung, über Selbstbefriedigung und Sex niemals im Radio gespielt. In Berlin horchte das Management auf, das auch Seeed-Frontmann und Berlin-Poeten Peter Fox betreut. Jetzt ist Shakeri auf Pressetour für die frech-poppig, jazzig-soulig, hip- hop-inspirierte, aber auch melancholische R&B-Scheibe vom Produzententeam „Beathoavenz“. „Ich bin glücklich, eine Plattenfirma zu haben, die die Bündelung meiner Gefühle in einem Song unterstützt, die alle Facetten meiner Person herausarbeitet und nicht nur das schnelle Geld machen will“, sagt Shakeri. Der Titel „Intuition“ erzählt vom Musikbusiness, von Karriere. Songs sind für sie Gedichte.

Mädchen von heute gibt Shakeri mit auf den Weg, „dass jedes etwas Besonderes in sich trägt, auch wenn niemand perfekt sein kann“. Sie selbst wuchs am Backgroundgesang für Yvonne Catterfeld und am Texten für Ayman. Und weil die „Perserkatze“ es für arrogant und unprofessionell hielte, bei der Karriere nur auf den Modellook-Bonus zu setzen, nimmt sie weiterhin Gesangsunterricht. Und trifft auch mal alte Bekannte zur rechten Zeit wieder. Das Video konnte sie wohl in der 02-Arena drehen, „weil ich die Pressefrau von einem Flyerverteilerjob kannte“. kög

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