Was wir trinken : Shukran Cola - eine arabische Coke?

Cola muss nicht braun sein, Brausen müssen keine chemischen Verstärker enthalten und Limonaden nicht nur nach Zitrone schmecken. Wir haben uns mit Berliner Brauern getroffen. Teil 2 - die Shukran Cola.

Nicole Rikert
Jan Mihm und seine Shukran Cola.
Jan Mihm und seine Shukran Cola.Foto: Nicole Rikert

Die Anfänge der Kreuzberger Cola liegen im Kaffee A.HORN, hier kann man sie schon knapp über ein Jahr bekommen. Shukran Cola ist „keine Moslemcola“, sagt Jan Mihm, der  Unternehmensgründer. „Shukran“ heißt einfach Danke auf Arabisch. Das Geld, das Shukran Cola zukünftig einnehmen wird, soll zu 100% in Micro-Investments palästinischer Startups fließen. Es geht um Beträge zwischen hundert und tausend Euro. Die geförderten Startups sollen wiederum weitere Projekte in Palästina unterstützen. „Es handelt sich nicht um Almosen, Spenden oder Wohltätigkeit“, betont Jan Mihm. Im Sinne des Friedensgedanken soll die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas gefördert werden. Verbraucher sollen eventuell bei Abstimmungen über die geförderten Startups herangezogen werden. Die in Chemnitz abgefüllte Shukran Cola wird noch persönlich vom Chef in die Berliner Cafés und Spätis ausgeliefert. Dort ist sie zwischen 1,20 € und 2,80 € erhältlich.

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