Berlin : Kennzeichen CD - Die Welt in Berlin (Teil 9): Wo Berlin Ihnen chinesisch vorkommt

Lebensmittelgeschäfte:<br><br>Pazifik-Asien

Im März 1823 wurden in der Behrenstraße 65 gegen sechs Groschen Eintritt zwei Männer aus dem Fernen Osten zur Schau gestellt. Assing, der Neffe eines Oberzolleinnehmers, und Haho, ein junger Kaufmann aus Kanton, waren 1816 mit einem Schiff aus England zunächst nach Holland und schließlich als die ersten Chinesen nach Berlin gekommen. Später dienten sie als Teediener am Hof Friedrich Wilhelms III. in Potsdam. Während Assing 1829 zu seinen Eltern nach China zurückgekehrt sein soll, blieb Haho in Potsdam, wo ihm der preußische König Friedrich Wilhelm IV. 1845 eine Villa bauen ließ. Inzwischen leben rund 3500 Chinesen in Berlin. Wir sagen Ihnen, wo es besonders chinesisch zugeht.

Botschaft der Volksrepublik China, Märkisches Ufer 54, Tel. 27588-0

Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft e.V., Lesungen, Vorträge, Diskussionen, Sprach-, Malerei- und Kalligraphiekurse. Der Verein gibt die vierteljährlich erscheinende Zeitung Berliner Chinapost heraus, Innsbrucker Str. 3, Tel. 854 5744; Akademie für Europäisch-Chinesische Medizin e.V., Friedrichstr. 45, Kreuzberg; Buddhistischer Kulturverein, mit Meditationszentrum, Wittestr. 69, Reinickendorf, Tel. 412 9888; Chinesische Evangelische Gemeinde, Gottesdienste sonntags 15.30 Uhr, Werbellinstraße 32, Neukölln, Tel. 805 1408; Museum für Ostasiatische Kunst, Lansstr. 8, Dahlem, Öffnungszeiten Di.-Fr. 10-18 Uhr, Sa. u. So. 11-18 Uhr; Ostasiatisches Seminar der Freien Universität, Podbielskiallee 42, Dahlem, Tel. 8385 3598.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben