KLEINE SPARTIPPS FÜR DIE BVG : KLEINE SPARTIPPS FÜR DIE BVG

Statt die Fahrpreise zu erhöhen, könnte die BVG auch einfach die Kosten senken. Möglichkeiten gibt es reichlich.

SCHNELLER WERDEN

Für rund 50 Millionen Euro sind inzwischen Ampeln so umgebaut worden, dass Busse und Straßenbahnen Vorrang haben können. In der Praxis wird diese Möglichkeit aber oft nicht genutzt, weil die Anlagen aus verschiedenen Gründen immer wieder außer Betrieb gehen. Erreichen Busse und Bahnen ihr Ziel schneller, müssen weniger Fahrzeuge – und Fahrer – eingesetzt werden.

TECHNIK ÄNDERN

Durch leichtere Fahrzeuge kann eine Menge Sprit gespart werden. Allein die Doppeldecker sollen rund 70 Liter Diesel auf 100 Kilometer schlucken. Bei neuen Typen will die BVG jetzt verstärkt auf Leichtbauweise setzen. Auf die – schwere – Klimaanlage soll aber nach Möglichkeit nicht verzichtet werden.

ZINSEN SPAREN

Das mit rund 800 Millionen Euro verschuldete Unternehmen musste 2010 mehr als 36 Millionen Euro für Zinsen aufbringen. In der Kreide steht die BVG, weil der Senat seit Jahren den Verlust nicht vollständig ausgleicht.

PERSONAL REDUZIEREN

Während es an Fahrern mangelt, gibt es nach Ansicht von Kritikern noch zu viele Stellen in der Verwaltung. Ein Abbauprogramm ist schon vor Jahren gescheitert.

ORCHESTER MIETEN

Die Musiker des BVG-Orchesters üben und spielen zwar in ihrer Freizeit, haben aber bisher als Verein noch einen Vertrag mit der BVG.

In Zukunft will der Betrieb darauf verzichten und für jeden Auftritt getrennt abrechnen. kt

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben