Kunstfestival in Berlin : 48 Stunden Neukölln: Unsere Top 5

Ist das Kunst oder...? Heute Abend startet wieder das größte freie Kunst- und Kulturfestival Berlins. Hier kommen unsere Tipps.

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SATT lautet das Motto des Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln in diesem Jahr.
SATT lautet das Motto des Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln in diesem Jahr.Foto: Andy King

Platz 1. Kunst kann auch heißen, dass jemand fünf Liter Cola einkocht und damit einen Boden bestreicht. Das dauert dann auch eine ganze Weile. Ab Freitag, 19 Uhr, bis Samstag, 2 Uhr, auf dem Klunkerkranich zu begutachten. Titel: “You can’t beat the feeling”.

Platz 2. Todsicherer Höhepunkt in jedem Jahr: das Musikschiff. Die Spreeprinzessin legt am 25. und 26. Juni den ganzen Tag über ab zu einer musikalischen Reise auf den Neuköllner Schifffahrtskanal von Pop bis Wave. An Bord: Sechs Berliner Bands und Künstlerinnen aus sechs Nationen. “Hungry Beats” startet am Samstag um 14 Uhr und Sonntag um 13 Uhr, Anleger Wildenbruchbrücke. Eintritt pro Konzert: 2 Euro.

Platz 3. SATT lautet das diesjährige Motto des Festivals. Zentraler Ausstellungsort ist das Vollgutlager in der ehemaligen Kindl-Brauerei. Hier treten rund 30 Projekte an, um das Festivalthema zu interpretieren und auch: um es zu dekonstruieren. Geöffnet ist das Vollgutlager am Freitag von 21 bis 2 Uhr; Samstag 11 bis 2 Uhr; Sonntag 11 bis 19 Uhr. Weitere Infos zur zentralen Ausstellung gibt es auch bei neukoellner.net.

Der zentrale Ausstellungsort: Das Vollgutlager noch ohne Kunst
Der zentrale Ausstellungsort: Das Vollgutlager noch ohne KunstFoto: Golden Box

Platz 4. Die Vietnam-Fotos von Jürgen Bürgin zeigen die Menschen Vietnams im Spannungsfeld zwischen dem Bedürfnis nach Wohlstand, Konsum und Selbstverwirklichung. "Vietnam Streets" läuft am Freitag von 19 bis 1 Uhr; Samstag 10 bis 1 Uhr; Sonntag 10 bis 19 Uhr im Wirkungskreis (Weisestr. 36).

Der Sound der Band Leather Report ist so eigen wie ihr Dresscode.
Der Sound der Band Leather Report ist so eigen wie ihr Dresscode.Foto: Andrea Katheder

Platz 5. Off-Location: Die besten Festivalbeiträge sind immer die, die keine sind. Da hilft nur: Sich treiben lassen und darauf hoffen, dass das Wetter hält. Einen solchen Geheimtipp gibt’s dafür vorneweg: In der Bar Deriva (Mainzer Straße 23, auch noch ein Geheimtipp), tritt die Band Leather Report auf, deren Musik man als als sowas ähnliches wie elektrischen Funk beschreiben kann. Sie präsentieren ihren neuen Track. Um 20 Uhr.

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