Kurz und bündig : Nachrichten aus Berlin

DGB fordert Strategie gegen sittenwidrige Löhne

Berlin - 105 000 Beschäftigte sind in Berlin zusätzlich zu ihrem Arbeitslohn auf aufstockende Leistungen der Jobcenter angewiesen; mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Aus Sicht des DGB, der Berliner Landesarmutskonferenz und der Arbeitslosenberatungsstelle Balz liegt es auch vielfach daran, dass Unternehmen ihre Arbeitnehmer zu Dumpinglöhnen auf sittenwidrigem Niveau beschäftigen. Die Organisationen kritisierten gestern, dass die Jobcenter bei der Bekämpfung von Niedrigstlöhnen nicht koordiniert und konsequent genug vorgehen. sik

Verletzte Kinder bei Zusammenprall zwischen Schulbus und Lkw

Bad Belzig - Bei einem Unfall eines Schulbusses in der Nähe von Bad Belzig sind am Donnerstagmorgen zwei Kinder leicht und der Busfahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war auf der Landstraße nach Lübnitz der Anhänger eines Holztransporters seitlich in den Bus gekracht. Alle 26 Kinder und die Lehrerin seien psychologisch betreut worden, da sie alle unter Schock gestanden hätten, hieß es. Ste.

Potsdam will nun doch keine Stele für Günther Jauch

Potsdam - Der TV-Moderator Günther Jauch wird nicht mit einer Stele für sein Engagement für den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses geehrt. Dies beschlossen die Stadtverordneten mit knapper Mehrheit. Die Potsdamer Demokraten, die CDU und das Bürgerbündnis hatten dies vorgeschlagen. Nun heißt es lediglich, die Stadt solle „auf geeignete Art und Weise“ öffentlich darauf hinweisen, dass die Wiedererrichtung des Stadtschlosses „den Potsdamer Bürgerinnen und Bürgern, vor allem jenen im Stadtschlossverein sowie in Mitteschön engagierten zu verdanken ist“. Durch die Finanzierung des Fortunaportals auf dem Alten Markt, das 2002 fertiggestellt wurde, hatte Jauch einen wichtigen Beitrag zum 2014 vollendeten Wiederaufbau des Stadtschlosses geleistet. wik

Garten von Max Liebermann am Wannsee wieder komplett

Berlin - Das Gartenparadies des Malers Max Liebermann (1847–1935) am Wannsee ist wieder komplett. Nach fast 20-jährigem Ringen um das Grundstück konnte die Max-Liebermann-Gesellschaft jetzt die noch fehlenden Heckengärten denkmalgerecht wiederherstellen. Der Garten hatte das Spätwerk Liebermanns geprägt. Der Berliner gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Malerei. Die Liebermann-Gesellschaft hatte schon zwischen 2002 und 2006 mit großem privaten Engagement den Großteil des Gartens rekonstruiert. Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro; Telefon: 805 85 90 12 dpa

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