Landespolitik : Tarifstreit: SPD lässt doch mit sich reden

Der Chef der Berliner Sozialdemokraten ist bereit, sich mit den Gewerkschaften an einen Tisch zu setzen. Finanzielle Zusagen macht er jedoch keine.

Es kommt Bewegung in die verhärteten Fronten zwischen dem Land Berlin und den Gewerkschaften. Auch innerhalb der SPD setzt sich die Bereitschaft durch, sich mit Verdi, der GEW und der Gewerkschaft der Polizei an einen Tisch zu setzen. „Wir loten das aus. Man kann gemeinsam über Themen wie Einstellungskorridor oder Ausbildungsquote sprechen, die über das Jahr 2009 hinausgehen“, sagte SPD-Landes- und Fraktionschef Michael Müller dem Tagesspiegel. Finanzielle Zusagen machte Müller aber nicht. Die Linke wiederum will darüber verhandeln, wie der vereinbarte Gehaltsverzicht schon vor Auslaufen des Tarifvertrages Ende 2009 verringert werden kann.

Verdi-Landeschefin Susanne Stumpenhusen sagte, die Gewerkschaften seien gesprächsbereit. „Wir erwarten ein verhandlungsfähiges Angebot“, sagte Stumpenhusen, „aber auf ein Nullsummenspiel lassen wir uns nicht ein. Wenn auf Bundesebene Tarife erhöht werden, muss es auch in Berlin möglich sein. sib

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