Leser-Kommentare : Berliner Denken im fossilen Sumpf

„Solange die Berliner ihre besch… Lage nicht erkennen und anpacken, wird die Stadt nicht vorankommen. 60 Jahre Subventionssumpf haben zu abstrusen Entwicklungen geführt.“

„Herr Nußbaum soll sich ansehen, wie neue Unternehmen in der Hauptstadt empfangen werden. Brief vom Amtsgericht Tiergarten: ,… Eintragung wird von der Einzahlung eines Kostenvorschusses abhängig gemacht … sonst Zurückweisung‘. So wird es nichts.“

„Der Hauptgrund, warum die Einkommen in Berlin so prekär sind und viele Berliner ihre niedrige Kaufkraft wohl für deutsche Normalität halten, ist die Schwachbrüstigkeit des Gewerbes.“

„Berlin ist nicht schlecht aufgestellt und hat es geschafft, sich auf Kultur und Kreativität, also Bereiche zu konzentrieren, die krisenresistent sind.“

„Was fehlt, sind problemlose Mini-Kredite. Vielen Gründern reichen 20 000 Euro und etwas Hilfe vom Finanzamt. “

„Als Modellregion für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Mobilitätsdienstleistungen hätte Berlin schon seit 1995 weltweit eine Führungsrolle einnehmen können. Leider bewegt sich das Denken in dieser Stadt oft noch im fossilen Sumpf des letzten Jahrhunderts.“

„In Berlin hält sich gerade noch die Wirtschaft, die nicht untergehen kann. Tourismus gibt es auch in den ärmsten Ländern, selbst in Diktaturen.“

„Herr Nußbaum hat ja ehrenwerte Ziele. Nur leider hat er sich dafür die falsche Partei, den falschen Koalitionspartner und die falsche Stadt gesucht.“

„Zum Studieren ist Berlin gut, aber spätestens nach dem Abschluss sind 90 Prozent meines Jahrgangs Energie- und Prozesstechnik weggegangen. Ich selber nach München.“

„Ich bin froh, dass die Berliner Finanzsenatoren regelmäßig die richtige wettbewerbspolitische Einstellung mitbringen. Das kann man von CDU-Landespolitikern leider nicht sagen, bei denen ich mich frage, woher deren neosozialistische Einstellung nur herrührt.“

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