Berlin : Mauergeschichten: Unser Exportschlager

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Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich, die Mauer macht sie alle gleich - zumindest in einem Punkt. Niemand kam früher auf die Idee, das norditalienische Städtchen Albinea in einem Atemzug mit Washington, Seattle, dem Vatikan oder gar New York zu nennen. Seit Herbst 1999 ist das anders, und Albinea, das man außerhalb der Reggio Emilia wohl nur noch in der Partnergemeinde Treptow kennt, kann als ebenbürtig mit einigen der größten Metropolen des Erdballs gerühmt werden: Auch in Albinea steht seither ein Segment der Mauer. Für Jahre gehörten die Betonteile zu Berlins gefragtesten Exportartikeln, zuletzt erhielt UNO-Generalsekretär Kofir Annan drei bemalte Segmente als Präsent für sein New Yorker Hauptquartier. Damit ist nun Schluss: Die Reste wurden unter Denkmalschutz gestellt. Einige Orte, wohin es die Mauer in ihrer Diaspora verschlagen hat, stellen wir auf den nächsten Seiten vor.

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