Maxi & Schnute : Können Berlins Stadtbären verreisen?

Schon lange fordern Tierschützer den Umzug von Maxi und Schnute in ein größeres Gehege. Doch die Zukunft der Stadtbären ist weiter ungewiss.

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Die Stadtbären Maxi & Schnute.
Die Stadtbären Maxi & Schnute.Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Das Schicksal der beiden hoch betagten Stadtbären Maxi und Schnute bleibt ungewiss. Nach dem Willen der Bezirksverordnetenversammlung von Mitte sollen bis Ende des Monats Fachleute den Gesundheitszustand der Tiere in ihrem Zwinger im Köllnischen Park untersuchen. Erst dann werde über einen von Tierschützern schon lange geforderten Umzug der beiden Damen im Alter von 26 und 31 Jahren in ein größeres Bärengehege außerhalb Berlins entschieden, heißt es in einem Beschluss. Insbesondere solle die Reisetauglichkeit und die Fähigkeit der Eingewöhnung in einer neuen Umgebung getestet werden.

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Streit um die Bären Maxi und Schnute
Streit um die Bären Maxi und Schnute

Wie berichtet, verlangen der Berliner Tierschutzbeauftragte Professor Horst Spielmann, die Tierschutzorganisation Vier Pfoten und andere Verbände die Umsiedlung aus der 1939 eröffneten und immer wieder als zu eng kritisierten Anlage in Mitte in einen Braunbärenpark. Bisher haben sich sowohl der Wildpark Johannismühle südlich Berlins als auch der Bärenwald Müritz in Mecklenburg-Vorpommern zur Aufnahme der Braunbären bereiterklärt. Das Bezirksamt hatte sich bisher gegen einen Umzug ausgesprochen, um den Tieren unnötigen Stress zu ersparen. Sie sollten bis zu ihrem Tod im Köllnischen Park bleiben.

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