Berlin : Missbrauch im Fall Maike Kasch? Polizei ermittelt gegen 51-Jährigen

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Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes ermittelt die Polizei gegen einen 51-jährigen Marzahner. Bei ihm hatte sich vergangene Woche die elf Jahre alte Maike Kasch mehr als zwei Tage lang versteckt. Das Kind war, wie berichtet, am vergangenen Mittwochnachmittag vom Tanzunterricht nicht nach Hause gekommen. Nach Darstellung der Polizei war sie wegen familiärer Probleme mit einer Schulfreundin zu deren Onkel gegangen. Dieser ließ die Elfjährige bei sich übernachten. Allerdings habe er sie mehrfach aufgefordert, sich bei ihren Eltern zu melden, sagte ein Polizeisprecher. Als die Polizei das Kind Sonnabend früh abholte, habe es sich in der Wohnung versteckt - aus Angst vor Strafe und in der Annahme, ihre Mutter habe geklingelt. Zwar soll der Mann das Mädchen in einem Fall zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben, was es aber abgelehnt habe. Bedrängt habe er es jedoch nicht. Maike Kasch sei auch nicht eingesperrt worden, sondern habe sich frei bewegen können. Unter anderem war sie Donnerstagabend auf einem Spielplatz nahe ihrer Wohnung, wo sie von einem Schulkameraden gesehen wurde. Dieser gab dann offenbar der Polizei den entscheidenden Tipp. Am Sonnabend hatte die Polizei noch mitgeteilt, dass keinerlei Verdacht auf eine Straftat vorliege. Der 51-Jährige, bei dem sich Maike Kasch versteckte, sei polizeilich ein unbeschriebenes Blatt, hieß es bei der Polizei. Das Kind wird nun wegen familiärer Probleme vom Jugendamt betreut. weso

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