MODE FÜR ALLE : H&M arbeitet weiter an gutem Image

Das schwedische Modeunternehmen macht es potentiellen Mitarbeitern noch einfacher machen und mietet in Berlin-Mitte eine Büroetage. Hier kann jeder vorbeikommen und sich über H&M informieren.

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Viel Atmosphäre, wenig Kleider. Im Starting House bei H&M bekommt man Infos - keine Mode.
Viel Atmosphäre, wenig Kleider. Im Starting House bei H&M bekommt man Infos - keine Mode.Foto: promo

Sarah Akuoko freut sich. „Toll, dass ihr gekommen seid, seht euch um, habt Spaß!“ In den Hackeschen Höfen hat ihr Arbeitgeber, das schwedische Modeunternehmen Hennes & Mauritz, eine Büroetage gemietet. Seit Ende Januar begrüßt Sarah Akuoko hier von montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr alle, die sich mal abstrakter mit H&M beschäftigen möchten, als zwischen Kleiderstangen und Umkleidekabine. Im „Starting House“ tut Hennes & Mauritz etwas fürs Image, deshalb sieht man auch fast kein einziges Kleidungsstück. Hier soll vor allem geredet werden, die Schweden brauchen Infos: über ihre Kunden, ihre zukünftigen Angestellten und natürlich auch diejenigen, die schon für H&M arbeiten. Das sind in Deutschland immerhin 20 000 Mitarbeiter und damit so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.

Wer bei H&M arbeiten möchte, kann einfach bei Sarah Akuoko vorbeikommen. Aber auch, wer wissen will, wie Kleidung von H&M produziert wird, darf klingeln und Fragen stellen. Am 18. Februar erzählt Hendrik Heuermann, zuständig für das Thema Nachhaltigkeit, von seinen Reisen in Produktionsländer. Denn dass auf vielen H&M-Etiketten „Made in Bangladesh“ steht, hat durchaus zur Folge, dass Kunden ein T-Shirt nicht kaufen, erzählt Sarah Akuoko. Deshalb fahren jetzt acht Mitarbeiter nach Bangladesch, schauen sich die Produktionsstätten an und sollen darüber berichten – bei H&M heißt so etwas „Mission“. Am ersten Tag reichte es erst einmal, seinen Handabdruck mit Fingerfarbe auf einer Leinwand zu hinterlassen, um Spaß zu haben.

www.startinghouse.de

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