Berlin : Moped gestohlen, Unfall gebaut

16-Jähriger floh zu Fuß, kam aber wegen einer Verletzung nicht weit

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Ein „Schwalbe“Moped hatte der 16-jährige Junge gestohlen. Doch er kam damit nicht weit. Auf der Lichtenberger Hauptstraße rammte er am Freitagabend den Wagen einer 59-Jährigen. Der Frau war die unsichere Fahrweise des Jungen schon an der Ampel davor aufgefallen. Durch den Zusammenstoß schleuderte der 16-Jährige unter einen entgegenkommenden BMW und wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Erst nachdem die 42-jährige BMW-Fahrerin zurücksetzte, konnte der Dieb unter dem Auto wieder hervorkrauchen – und wehrte danach die Fragen der besorgten Autofahrerinnen ab, ob er denn verletzt sei. Stattdessen machte sich der Jugendliche so schnell er noch konnte zu Fuß aus dem Staub. Die „Schwalbe“, ein Moped aus DDR-Zeiten, ließ er am Unfallort zurück. Die beiden Autofahrerinnen fanden das merkwürdig und holten die Polizei.

Ebenso merkwürdig fand eine andere Funkstreife die Situation, wegen der sie von einem Anwohner in die Pfarrstraße gerufen wurde. Bis dahin hatte sich der 16-Jährige mit seiner schweren Knieverletzung geschleppt. Dann konnte er nicht mehr. Erst als die Polizisten über Funk von dem Unfall in der nahe gelegenen Hauptstraße hörten, klärte sich die Lage. Die beiden Autofahrerinnen erkannten bei einer Gegenüberstellung den Jugendlichen wieder. Zeitgleich kam ein Anwohner der Pfarrstraße zum Unfallort und berichtete, dass das seine Schwalbe sei. Im Krankenhaus gestand der 16-Jährige schließlich den Diebstahl. Ha

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