Berlin : Mord in Prenzlauer Berg: Ukrainerin durch Stich in den Hals getötet

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Nach dem Mord an der 45-jährigen Ukrainerin Nina Iwanowa Gowarucha sucht die Polizei Zeugen. Die Frau war, wie berichtet, am Sonnabend in ihrer Wohnung an der Greifswalder Straße 158 in Prenzlauer Berg durch einen Stich in den Hals getötet worden. Feuerwehrbeamte hatten die Schwerverletzte gefunden, nachdem ein Passant die Feuerwehrüber den Notruf benachrichtigt hatte. Der Notarzt konnte das Leben der 45-Jährigen nicht retten. Der Tat war offenbar ein heftiger Steit vorausgegangen, der Hintergrund für die Auseinandersetzung ist bisher noch nicht geklärt. Auch die Tatwaffe ist bisher nicht gefunden worden.

Nina Gowarucha hatte die Wohnung vor 18 Monaten unter falschen Namen gemietet und hielt sich seither illegal in Berlin auf. Wovon die Frau lebte, konnte die Mordkommission bisher nicht ermitteln, möglicherweise verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt als Putzfrau, vermutete ein Kriminalbeamter. Offenbar gibt es offenbar mehrere Zeugen der Bluttat. Als Nina Gowarucha getötet wurde, haben sich nach den bisherigen Ermittlungen der Kripo mehrere Menschen in der Wohnung aufgehalten. Eine Frau und ein Mann rannten danach auf der Straße und forderten einen Passanten auf, Hilfe zu holen. Dieser Mann rief von einem Münzapparat den Notruf 112 an, nannte aber seinen Namen nicht. Die Polizei bittet den Anrufer, sich zu melden.

In der Hinterhauswohnung des Opfers hielten sich häufig russisch sprechende Gäste auf, die meist vier bis acht Wochen dort wohnten und dann wegzogen, berichtete ein Beamter der Mordkommission. Die Kripo bittet Zeugen, die am Sonnabend zur Tatzeit zwischen 11 und 12 Uhr Beobachtungen machten oder etwas über die Lebensumstände des Opfer sagen können, sich unter der Telefonnummer 699 32 71 41 zu melden.

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