Müll in Berlin : Immer Ärger um den gelben Sack

Ist es windig, reißt der Sack (und der Müll fliegt herum). Duftet der Inhalt, kommen Tiere. Und anderswo klagen Bürger über gerissene Nähte.

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Gelbe Pakete. Vor allem bei Wind reißen die Säcke schnell. Der Inhalt landet auf der Straße. Foto: dpa
Gelbe Pakete. Vor allem bei Wind reißen die Säcke schnell. Der Inhalt landet auf der Straße.Foto: dpa

Das Internet ist nicht nur voller Müll, sondern auch voller Beschwerden über mangelhafte Müllsäcke. Als sich ein Baden-Württemberger kürzlich auf Facebook über Probleme mit den Gelben Säcken echauffierte, stimmten Hunderte ihm zu. Der Mann war immer wieder daran gescheitert, die Säcke heil von der Rolle abzureißen – und hatte sich beim dort für die Wertstoffsammlung zuständigen Entsorger Remondis beschwert.

Sack flattert im Wind, reißt - dann fliegt der Müll herum

Das Problem kommt allerdings auch einigen Berlinern bekannt vor: Die Säcke reißen entweder unkontrolliert statt entlang der Perforation. Und bei windigem Wetter wie zurzeit schlagen sie – wenn sie zur Abholung etwa am Zaun bereithängen – gegen ein Hindernis oder gegen andere Säcke und werden von scharfkantigem Inhalt wie Joghurtbechern oder Konservendosen aufgeschlitzt.

Nach Auskunft des für die meisten Berliner Haushalte zuständigen Entsorgers Alba werden in der Hauptstadt rund 16 Millionen Wertstoffsäcke pro Jahr verteilt. Dabei werden sie nur von elf Prozent der Berliner benutzt; die anderen 89 Prozent sind an die gelben (bzw. vereinzelt auch BSR-orangenen) Wertstofftonnen angeschlossen.

Und dann sind da noch die Tiere, die angelockt werden

Die Entscheidung, wer Säcke und wer Tonnen bekommt, stimmen laut Alba die Kommunen mit dem Dualen System Deutschland (DSD, früher als „Grüner Punkt“ bekannt) ab. Die Nutzer, die das System über den Kauf der verpackten Waren finanzieren, können also nicht selbst wählen. Ebenso wird die Qualität der Säcke nach Auskunft von Alba-Sprecherin Susanne Jagenburg vom DSD geregelt – also auch das Material samt Dicke und Zugfestigkeit. Es gebe „nur wenige Beschwerden“, am ehesten bei starkem Frost oder Wind. Materialfehler seien nie ganz zu vermeiden, aber auch nicht allzu häufig. Den Nutzern rät die Alba-Sprecherin, die Säcke nur locker zu befüllen und die Verpackungen nicht ineinander zu stopfen. „Das hilft auch für die spätere automatische Sortierung und das Recycling.“

Die Sortieranlage für Berlin und das Umland befindet sich in Mahlsdorf am Hultschiner Damm. Am liebsten ist es Alba, wenn die Säcke erst am Abholtag frühmorgens herausgestellt werden. Die Termine stehen online unter wertstofftonne-berlin.de, alternativ bietet Alba eine App. Gutes Timing verringert auch die Angriffsmöglichkeiten für Wildtiere, die der Geruch der Lebensmittelreste anlocken kann. Wenn doch etwas schiefgeht, gelte: „Unsere Kollegen entsorgen auch zerrissene Säcke und verstreuten Inhalt.“ Sofern der Wind nicht schneller war. Stefan Jacobs

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Neukölln, Ortsteil Neukölln. Große Güte, was sollen wir denn noch schreiben über Neukölln? Ach, zeigen wir lieber die besten Bilder aus dem hippen/dreckigen/juten, alten Neukölln (je nach Alter und Herkunft).Und stellen zwei knifflige Fragen: In welchem Ortsteil steht das Karstadt am Neuköllner Hermannplatz? Genau, in Kreuzberg (der Bürgersteig ist die Grenze, das überragende Dach gehört zu Neukölln). Und wer sind die beiden Figuren in der Mitte? Das "tanzende Pärchen" steht dort seit den 80ern, erschaffen wurde es von Joachim Schmettau und drehte sich früher sogar mal. Moment: Joachim Schmettau ... Schmettau? Ja, genau, das ist auch der Mann vom markanten Wasserklops am Europa-Center. Foto: Kitty Kleist-HeinrichWeitere Bilder anzeigen
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