Berlin : Nach der Kunst zum Shopping

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Tour für Feinschmecker. Lust aufs gute Essen soll die „Tour de Gourmet“ machen, die vom 22.Februar bis 9.März in 33 Berliner Restaurants unter der Schirmherrschaft des bekannten Küchenchefs Franz Raneburger stattfindet. Betriebe von der schlichten „ZilleStube“ bis zum edlen „Margaux“ präsentieren sich mit Beispielmenüs auf einer gemeinsamen Website und in einer Broschüre, die in den teilnehmenden Restaurants ausliegt. Am Ende gibt es mehrere Sieger, denn jeder Gast kann eine Bewertung vornehmen und Abendessen in einem der drei bestbewerteten Restaurants in den verschiedenen Preiskategorien gewinnen. Nähere Informationen unter www.tour-de-gourmet.de. bm

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Kleiner Elefant ganz groß . Besucher können heute zum ersten Mal das neugeborene Elefantenbaby im Tierpark in Friedrichsfelde bewundern. Um Mutter und Sohn nicht zu stören, musste das Elefantenhaus in den ersten fünf Tagen nach der Geburt für Besucher des Tierparks geschlossen bleiben. Obwohl es viele Vorschläge gibt, hat der kleine Dickhäuter noch keinen Namen. Bei der Geburt war er ungefähr einen Meter groß und zirka 50 Kilogramm schwer. ddp

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Zirkus-Schau. Das Museum Ephraim-Palais in der Poststraße 16 zeigt ab heute die Ausstellung „Zirkus in Berlin“ – eine Schau mit Plakaten, Kostümen und vielerlei Utensilien von allem, was einst in Berliner Manegen zu sehen war. In neun Räumen werden klassische Zirkusgenres wie Clownerie, Dressur und Artistik beschrieben, die Lebenswege einzelner Künstler illustriert und die jüngste Vergangenheit des vielseitigen Staatszirkus’ der DDR dargestellt. Die Stiftung Stadtmuseum zeigt hier bis zum 24. April, was sie an zirzensischen Raritäten im Bestand hat – vom alten Plakat bis zu jenem Sattel, auf dem Terese Renz noch mit 76 Jahren ihre Hohe Schule ritt (Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr, mittwochs 12-20 Uhr). Lo.

Die Austern staunen und die Kunden wundern sich: Andrej Hermlins Dance Orchestra swingt in der Gourmetetage des Lafayette, und Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer lobt die zu ihrem Jahresempfang vollzählig versammelte Geschäftswelt der Interessengemeinschaft Friedrichstraße in den höchsten Tönen. Sie preist Innovationskraft und die Bereitschaft zum Verändern bei jenen, die sich „an einer der ersten Adressen Berlins“ trauen, „mit Kompetenz und natürlich mit Geld mutig etwas zu wagen“. Zu der gelungenen Entwicklung einer spannenden Mischung aus Kultur, Kommerz und Architektur gratuliert die Senatorin der Interessengemeinschaft, besonders dem Vorsitzenden Rainer Boldt. Der setzt auf seine „unerbittliche Freundschaft zu dieser Straße, die sich sensationell etabliert hat“. Hotellerie und Einzelhandel klagen nicht, sie profitieren bei ihrer Plus-Bilanz vom Touristenboom. Junge-Reyer: „Wer die Museen besucht, geht danach zum Einkaufen in die Friedrichstraße“.Lo.

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