Berlin : Nach Unfällen wurden die Ozon-Probleme beseitigt

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Das seit Montag vergangener Woche wegen Problemen bei der Ozonzufuhr geschlossene Stadtbad Schöneberg an der Hauptstraße ist seit gestern mittag wieder geöffnet. Die Probleme seien beseitigt, teilte der Pressesprecher der Berliner Bäderbetriebe (BBB), Manfred Radermacher, mit.

Beim Besuch des nach aufwendiger Sanierung Ende 1999 wieder eröffneten Bades hatten am Montag vergangener Woche drei Kinder über Übelkeit und Atemprobleme geklagt. Sie mussten kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden (wir berichteten). Rund 14 Tage zuvor war eine Mitarbeiterin des Bades mit ähnlichen Symptomen zusammengebrochen. Wie sich später herausstellte, war über Entlüftungsleitungen Ozon in die Schwimmhalle gelangt. Das Ozon wird in der Umwälzanlage zum Entkeimen des Wassers benutzt. Diese technischen Probleme sind nach Auskunft von BBB-Sprecher Radermacher wieder beseitigt. "Man kann ohne Not und Panik das Stadtbad wieder benutzen", erklärte Radermacher. Das Landesamt für Arbeitsschutz und technische Sicherheit habe für die Öffnung grünes Licht gegeben.

Laut Manfred Radermacher lag der Fehler nicht beim Betreiber, sondern innerhalb der neuen Anlage, für die allerdings noch eine Gewährleistungsfrist des Herstellers besteht. Die einwöchige Schließung des Stadtbades bescherte den Bäderbetrieben einen Verdienstausfall zwischen 8000 und 11 000 Mark täglich. Das Stadtbad Schöneberg war mehrere Jahre lang für 55 Millionen Mark saniert worden. Es wird jeden Tag von bis zu 3000 Menschen besucht.

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