Berlin : Neue Bezirkswappen: Alle haben ein Bärenschild

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Das älteste Berliner Bezirkswappen hat Spandau. Sein Motiv geht auf die Stadtsiegel von 1282 und 1289 zurück. 1350 wurde das erste Köpenicker Siegel nachgewiesen. Auch nach der Bildung Groß-Berlins 1920 hatten zunächst nur die ehemaligen Städte unter den Bezirken ein eigenes Wappen. Eine Ausnahme bildete Steglitz, dem 1887 als erstem Dorf Preußens ein eigenes Symbol verliehen worden war.

Mit dem Gesetz über die Hoheitszeichen des Landes Berlin von 1954 erhielten dann alle Bezirke im Westteil der Stadt eigene Wappen, die ihnen vom Senat zwischen 1955 und 1957 verliehen wurden. Im Ostteil wurden die vorhandenen Wappen nichtamtlich fortgeführt, auch die neugegründeten Bezirke erhielten eigene Embleme. Nach der Vereinigung wurden die zum Teil an der politisch-gesellschaftlichen Ordnung der DDR orientierten Symbole geändert und noch einmal durch den Senat verliehen, nur Hellersdorf machte von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch.

Gemeinsam ist allen Bezirkswappen die dreitürmige Mauerkrone mit dem Bärenschild als Landeszeichen.

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