Neukölln : Großrazzia nach Schüssen auf 26-Jährigen

Nach vermutlichen Auseinandersetzungen zwischen kurdisch-libanesischen Großfamilien ist am späten Donnerstagabend in Berlin auf einen 26-Jährigen mehrmals geschossen worden. Anschließend durchsuchten rund 350 Beamte Wohnungen und Gastronomiebetriebe.

Berlin - Ziel der Razzia, bei der auch Rauschgift- und Drogenspürhunde eingesetzt wurden, sei es gewesen, eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern, sagte ein Polizeisprecher. Einzelheiten wollte die Polizei zunächst nicht nennen.

Als der 26-Jährige flüchtete, setzte der bislang unbekannte Täter nach und feuerte weitere Schüsse auf das Opfer ab, das unverletzt blieb. Nach einen Bericht der "Berliner Zeitung" handelt es sich bei dem 26-Jährigen um einen Angehörigen einer kurdisch-libanesischen Großfamilie. Dem Bericht zufolge soll im Zuge der Auseinandersetzungen bereits zwei Mal auf ein Lokal in Kreuzberg geschossen worden sein. In der Hauptstadt werden einige kurdisch-libanesische Familienclans der organisierten Kriminalität zugerechnet. (tso/ddp)

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