Berlin : Polizeinachrichten: Cabrios aufgeschlitzt - Sachschaden von mehreren tausend Mark

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Cabrios aufgeschlitzt

Einen Sachschaden von mehreren tausend Mark verursachten Unbekannte bei einem Einbruch in eine Tiefgarage am Pichelssee 1 in Spandau. Die Täter schlitzten dort die Verdecke von drei abgestellten Cabrios auf und entwendeten in der Nacht zum Montag zwei Fahrräder, berichtete eines der Opfer. In der folgenden Nacht drangen möglicherweise dieselben Täter in eine weitere Tiefgarage in der Nachbarschaft ein. Dies war nach Auskunft des Anwohners nicht die erste derartige Tat. Bereits im Januar waren Einbrecher in die Tiefgarage eingedrungen, zertrümmerten die Scheiben mehrerer Autos und entwendeten die Radios.

Raubtaten gestanden

Eine Serie von 15 Raubüberfällen konnte die Polizei mit der Festnahme von drei 16 bis 18 Jahre alten Jugendlichen klären. Das Trio war bereits Ende Juni gestellt worden. Ein vierter Komplize befindet sich auf einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt. Die Täter hatten seit Mitte Mai Passanten beraubt. Sie fuhren mit ihren Rädern an die Fußgänger heran und entrissen ihnen dann Handtaschen, Geldbörsen oder Mobiltelefone. Mit der Beute besserten sie ihr Taschengeld auf. Alle vier Verdächtigen sind wegen Raubtaten bereits der Polizei bekannt.

Laster fuhr Vierjährigen an

Glück im Unglück hatte ein vierjähriger Junge, der am Dienstagabend auf dem Sandweg in Pankow von einem Lastwagen angefahren wurde. Das Kind fuhr auf dem Radweg und wollte die Blankenfelder Chaussee überqueren. Dem Fahrer eines von links kommenden Laster versperrten Bäume und abgestellte Autos die Sicht auf das Kind. Obwohl der 51-jährige Lkw-Fahrer auszuweichen versuchte und sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn lenkte, konnte er den Zusammenstoß nicht vermeiden. Das Kind stürzte. Es klagte über Schmerzen im Arm und wurde von der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht.

Zwei Frauen bei Brand verletzt

Kinder von Hausbewohnern bemerkten gestern früh als erste einen Brand in einem Wohnhaus an der Briesestraße in Neukölln. Durch ihre Hilfrufe wurden andere Mieter aufmerksam; ein 31 Jahre alter Hausbewohner benachrichtigte Polizei und Feuerwehr. Aus ungeklärter Ursache war Gerümpel, das unter der Treppe zum Keller lagerte, in Brand geraten. Der Rauch zog durch das gesamte Treppenhaus. Die Mieter brachten sich vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit. Zwei 36 und 60 Jahre alte Frauen erlitten Rauchvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt.

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