Berlin : Polizeinachrichten: Messerattacke in Spielhalle

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Friedrichshain. Durch Messerstiche wurde am Donnerstagabend ein 51 Jahre alter Spielhallenangestellter lebensgefährlich verletzt. Der Täter konnte zunächst flüchten, wurde aber zwei Stunden später in Tatortnähe festgenommen. Der wohnungslose 27-jährige Mann besuchte bereits seit mehreren Monaten die Spielhalle an der Wühlischstraße und hatte dabei sein gesamtes Geld verspielt. Am Donnerstagabend kam er erneut, diesmal aber wollte er einen Teil der Summe zurück. Als der Angestellte es ablehnte, ihm das Geld zu geben, stach der 27-Jährige zu. Dem Verletzten gelang es, die Alarmanlage auszulösen, wodurch die Eingangstür verriegelt wurde. Der Täter zertrümmerte mit einem Stuhlbein das Türglas und flüchtete. Nur 70 Meter vom Tatort entfernt entdeckte die Polizei ein verdächtiges Auto, zu dem ein Schlüssel passte, den der Täter in der Spielhalle verloren hatte. Er selbst hatte sich vor der Rückbank zusammengekauert und zur Tarnung eine Jacke über sich gelegt. weso

Trickdiebinnen festgenommen

Wilmersdorf. Dank der Aufmerksamkeit einer 75-jährigen Frau konnten am Donnerstagmittag drei 24, 35 und 47 Jahre alte Trickdiebinnen festgenommen werden. Am Dienstag hatten sie versucht, die Rentnerin zu bestehlen, waren aber mit ihrem Zetteltrick gescheitert. Erst gaben sie vor, in dem Haus an der Nassauischen Straße jemanden besuchen zu wollen und, als dieser angeblich nicht zu Haue war, ihm eine Nachricht hinterlassen zu wollen. Die um Zettel und Kugelschreiber gebetene Rentnerin aber hatte beides im Flur bereit liegen, so dass die Diebinnen nicht in die Wohnung gelangen konnten. Am Donnerstagmittag klingelten die Drei erneut an der Wohnung der Rentnerin, die diesmal die Kette vorgelegt hatte und die Frauen aufforderte zu verschwinden. Diese liefen weg. Ein Hausbewohner benachrichtigte die Polizei, die die Frauen festnahm. weso

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