Berlin : Preise für Geschäftsideen: Musik aus dem Netz - Suppe auf der Karte

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Die Sieger stehen fest: 55 junge Leute aus den beiden Bezirken hatten ihre kreativen Geschäftsideen eingereicht. Am Montagabend fand nun die Preisverleihung zum "Gründerwettbewerb 2000" im Tempodrom statt. Mit der Resonanz waren die Veranstalter von der Beratungseinrichtung "JugendLOK" sehr zufrieden - und verliehen sogar gleich zwei erste Preise. 4000 Mark erhielten zwei Informatiker und ein Theologe für ihr Internetprojekt "Tracklistcom". Die Idee ist bestechend einfach: Wer sein Lieblingslied zwar immer wieder im Radio gehört hat, aber nicht weiß, wie die Band heißt, kann auf der Musik-Internetseite das entsprechende Stück aus übersichtlichen Listen herausfiltern - und per Mausklick auch gleich erwerben. Ebenfalls auf Platz Eins landete ein Team, das sich eine Geschäftsidee zu alternativer "Trash"-Kultur einfallen ließ. Ein 29-jähriger Friedrichshainer erhielt den verbleibenden Dritten Platz und einen Scheck über 3000 Mark. Das Angebot seines Restaurants soll vor allem aus Suppen und Eintöpfen bestehen - dass das gar nicht langweilig sein muss, haben bereits Gastronomen in Großbritannien bewiesen, die mit diesem Konzept erfolgreich sind. Außerdem wurden noch zwei Sonderpreise der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) und BVG verliehen.

Zum zweiten Teil des Wettbewerbs können sich zukünftige Gründer und junge Unternehmer noch bis zum 31. Juli bewerben - hier muss ein kompletter Businessplan abgegeben werden, auf die Sieger warten Preisgelder von insgesamt 20 000 Mark. Näheres unter der Telefonnummer 29 34 16-26 oder -28.

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