Berlin : Priess soll Eigeninitiative stärken

Die Managerin der City West setzt auf Kunst und Kultur

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Auch Berlins West-City wird von einer Frau gemanagt. Die 32-jährige Galeristin Cornelia Priess ist seit über einem Jahr auf dem Kurfürstendamm im Einsatz und leitet gleichzeitig die Arbeitsgemeinschaft City. Die Händler seien inzwischen enger miteinander vernetzt, sagt sie. Man trifft sich unter anderem alle zwei Monate zum Meinungs- und Problemaustausch am Stammtisch. „Denn nur gemeinsam sind wir stark“, sagt die Managerin. Auch sie hält ihre Aufgabe „für einen Dauerjob, der viel Fußarbeit in Anspruch nimmt“. In der komplizierten Lage, die der Handel zurzeit durchmacht, will sie den Gewerbetreibenden verdeutlichen, dass trotzdem Eigeninitiative nötig sei, sagt Cornelia Priess. Ihre Ideen gehen vor allem in Richtung Kunst und Kultur. „Ich will den Job länger machen“, versicherte sie, als sie ihren Job übernahm. Seit Juli 2001 ist sie als Managerin der AG City tätig. Ihre Vorgängerin Eva Degünther hat die AG City nach nur einem Dreivierteljahr wieder verlassen. Seitdem ist Priess die Hoffnungsträgerin der rund 160 Vereinsmitglieder. Priess wurde in Magdeburg geboren und war vor allem in Hannover im Kulturmanagement und -sponsoring tätig. bey

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