Protest gegen schlechte Stadtluft : Greenpeace verpasst Goldelse Atemschutz

Greenpeace hat die goldene Frauenstatue auf der Berliner Siegessäule mit einer Atemschutzmaske ausgerüstet. Der Protest richtet sich gegen die schlechte Luft in den Großstädten.

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben eine Atemschutzmaske der Statue auf der Siegessäule übergezogen.
Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben eine Atemschutzmaske der Statue auf der Siegessäule übergezogen.Foto: dpa

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die goldene Frauenstatue auf der Berliner Siegessäule mit einer Atemschutzmaske ausgerüstet, um gegen schlechte Stadtluft zu protestieren. Kletterer von Greenpeace erklommen am Dienstag von der Aussichtsplattform aus die acht Meter hohe „Goldelse“ und legten ihr die große Atemschutzmaske um das Gesicht. Neben der Statue der Siegesgöttin wehte in knapp 70 Metern Höhe eine gelbe Fahne mit der Aufschrift „Atemlos durch die Stadt“

Der Protest richtet sich besonders gegen die weiterhin hohen Werte des schädlichen Stickoxids in deutschen Großstädten. Das Umweltbundesamt hatte dazu am Dienstag aktuelle Zahlen veröffentlicht. Greenpeace kritisierte: „Stickoxid führt zu Asthma und Herzkreislauferkrankungen. Der giftige Luftschadstoff stammt hauptsächlich aus Dieselmotoren und verursacht pro Jahr alleine in Deutschland mehr als 10 000 vorzeitige Todesfälle.“ Nötig seien Fahrverbote, wenn Grenzwerte nicht eingehalten würden. dpa

"Atemlos durch die Stadt"
"Atemlos durch die Stadt"Foto: dpa
» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

3 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben