Pyronale : Länder feuerwerken um die Wette

Eine gigantische Feuerwerksshow versprechen die Veranstalter des internationalen Feuerwerkswettbewerbs Pyronale, der am Wochenende erstmals in Berlin stattfindet.

Berlin - Sechs zuvor ausgewählte Mannschaften aus China, Russland, Polen, England, Italien und Portugal werden am Freitag und am Samstag auf dem Gelände des Berliner Olympiastadions antreten und nach Angaben des Organisators jeweils rund zwei bis vier Tonnen Großfeuerwerkskörper in den Nachthimmel schicken. Nach einem fünf- bis sechsminütigen Pflichtteil mit Musikvorgabe können die Feuerwerker mit einer zehnminütigen Kür zum Thema "My Country" ("Mein Land") den Himmel über Berlin zum Strahlen bringen. Bei jeder Vorführung würden tausende pyrotechnische Effekte eingesetzt, die "Himmelsgemälde" auf einer Fläche von 90.000 Quadratmetern schaffen würden, erklärten die Veranstalter.

Das Publikum bewertet mit

Bewertet werden Originalität, das Zusammenspiel zwischen Musik und Feuerwerk sowie der Gesamteindruck. Die Siegerpokale gestaltete die Designerin Jette Joop, die auch in der Jury vertreten ist. Auch der Gitarrist der Rockgruppe "Scorpions", Rudolf Schenker, sowie Berlins Bildungssenator Klaus Böger (SPD) sowie mehrere Feuerwerksfachleute werden über die beste Vorführung abstimmen. Das Publikum wählt zudem an jedem Abend seinen Favoriten per Telefon. Den Abschluss der Pyronale bildet eine Feuerwerksshow von Pyro-Designer Hans-Georg Kehse, der unter anderem bereits in Athen ein riesiges Feuerwerk zum Jahrtausendwechsel inszenierte.

Nach Angaben des Veranstalters müssen bei dem Wettbewerb strenge Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Alle noch nicht in Deutschland qualitätsgeprüften Feuerwerkskörper würden in einem zertifizierten deutschen Labor kontrolliert. Der Transport der Feuerwerkskörper erfolge mit speziell für explosive Stoffe zugelassenen LKW sowie mit Containerschiffen. Die Veranstalter erwarten bis zu 40.000 Zuschauer pro Abend. Die Pyronale soll in Zukunft jährlich stattfinden. (tso/ddp)

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