QUARTIERSMANAGEMENT : Arbeit in sozialen Brennpunkten

Das Quartiersmanagement vernetzt seit zehn Jahren die Bezirksverwaltung mit dem Stadtleben im Kiez. Die Mitarbeiter haben ihre Büros mitten in den Kiezen und arbeiten mit lokalen Akteuren zusammen. Auf diese Weise sollen Projekte angestoßen werden, durch die sich die soziale Situation verbessern soll. Um zu einem Fördergebiet erklärt zu werden, müssen in einem Stadtteil verschiedene Faktoren zusammenkommen: Zum Beispiel eine schlechte Infrastruktur, eine schwache Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit und eine häufig wechselnde Wohnbevölkerung. Nach unterschiedlichen Problemlagen werden die Quartiere in Förderstufen unterteilt: „starke Intervention“, „mittlere Intervention“ und „Prävention“. Die Idee des Quartiermanagements stammt aus den Niederlanden. Finanziert wird das Berliner Quartiersmanagement durch das 1999 verabschiedete Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ und durch EU-Mittel. ml

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