Berlin : Reaktionen auf die Wahl

SPD-Spitzenkandidat Klaus Wowereit: "Gemeinsam sind wir stark, das haben wir jetzt bewiesen - und das bleibt auch so."

PDS-Spitzenkandidat Gregor Gysi: "Wir haben weit mehr bekommen, als man uns zugetraut hat. Wir haben nochmal deutlich zugelegt."

CDU-Spitzenkandidat Frank Steffel: "Wir haben gekämpft, und wir haben verloren. Wir haben einen Denkzettel erhalten und eine schmerzliche Niederlage erlitten."

Katja Steffel: "Ich hätte mir natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht."

FDP-Spitzenkandidat Günter Rexrodt: "Wowereit muss anrufen. Ich werde die Nacht über nicht mein Fenster aufhalten, aber wenn wir gerufen werden, werden wir konstruktiv die Verhandlungen führen."

Grünen-Spitzenkandidatin Sibyll Klotz: "Es ist klar, dass es keine Große Koalition geben wird, und es ist klar, dass wir unser Ergebnis halten konnten."

Franz Müntefering, SPD-Generalsekretär: "Man kann in einer Stadt eins sein, aber unterschiedliche Parteien wählen."

Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth: "Es ist ein gutes Gefühl zu spüren, dass Demokratie funktioniert und die CDU eine Quittung bekommen hat."

FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper: "Das ist ein besonders schöner Tag für die FDP und für Berlin."

PDS-Fraktionschef Harald Wolf: "Die PDS hat aufgehört, ein Ost-Produkt zu sein. Wir haben einen Gebrauchswert für die ganze Stadt."

Eberhard Diepgen (CDU): "Wir werden uns zusammenreißen, bündeln und die Scharte so schnell wie möglich ausmerzen."

Schulsenator Klaus Böger (SPD): "Wir werden genau das tun, was wir vor der Wahl gesagt haben und mit allen drei in Frage kommenden Parteien Gespräche führen."

Christiane Krajewski (SPD): "Das Amt der Finanzsenatorin ist eine große Herausforderung und große Herausforderungen machen mir Freude."

Andreas Matthae (SPD): "Wir müssen genauso geschlossen sein, wie in den letzten Wochen. Wir haben den Führungsauftrag für diese Stadt. Das Wahlergebnis ist überragend. Wir können richtig zufrieden sein."

Kirsten Büttner (Grüne): "Ich träume davon, wie wir die FDP in Berlin möglichst klein halten können."

Andrea Fischer (Grüne): "Unsere Spitzenkandidatin Sibyll Klotz war offenbar sehr überzeugend."

André Brie (PDS): "Ich hatte eher auf 20 Prozent getippt, ich bin jetzt überglücklich. Verantwortlich ist aber zuallererst der Gysi, der ist ein Selbstläufer. Da ist fast egal, was für einen Wahlkampf man macht. Ganz entscheidend ist das Ergebnis im Westen: 6 Prozent sind ein Zeichen."

Till Heyer-Stuffer (Grüne): "Das war ein sehr engagierter Wahlkampf unter schwierigen Rahmenbedingungen. Nach dem Kosovo-Konflikt 1999 war der Wahlkampf 2001 der zweite Berliner Wahlkampf der Grünen, der mit einem weltpolitischen Rahmen belastet war. Das Ergebnis um die 10 Prozent ist eindeutig ein Erfolg."

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