Berlin : REAKTIONEN

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Bisher brauchte ich zwölf Minuten, um mit dem 112er von der Rehwiese bis zum SvenHedin-Platz zu meinem Hausarzt zu gelangen. Jetzt benötige ich mit zweimaligem Umsteigen ( 118 , 184 ) 40 Minuten. Adolf Peter, Nikolassee

Auf meiner Stammstrecke, der Linie 237 in Spandau, kommen die Busse zu Schul-Anfangs- und Endzeiten genau so, dass Schüler aus drei Schulen sie nicht mehr bekommen bzw. 20 Minuten warten müssen. Da dann alle Schüler auf einen Schlag in den Bus drängen, ist der Bus so überfüllt, dass dieser schon an der zweiten Haltestelle nach Beginn die in der Kälte wartenden Leute stehen lässt. Amelie Urschel, Spandau

Die Linienänderungen sind für die Bewohner in Lichterfelde sehr positiv: 1. Unsere bisherige Linie 111 ist zur Metrolinie M11 aufgewertet worden und fährt durchgehend häufig.

2. Die Express-Buslinie X11 verbindet uns schnell und bequem mit Britz-Buckow-Rudow und Dahlem.

3. Die neue Buslinie 112 schafft eine umsteigefreie Verbindung nach Zehlendorf und Schlachtensee/Nikolassee.

4. Unsere bisherige Busverbindung 182 zur U-Bahn wurde zur Metrolinie M82 aufgewertet und auf verkürzter Strecke zum Rathaus Steglitz verlegt.

Edith und Bernd Colberg, Lichterfelde

Als Eichkamp-Bewohner war die Buslinie 219 unsere einzige Verbindung zur „Außenwelt“. Meine Frau ist 82, schwerbehindert, ich bin 84 und herzkrank. Alle unsere Fachärzte und Einkaufsquellen liegen im Linienbereich des 219ers. Der als alternativ von der BVG genannte S-Bahnhof Grunewald ist für uns nicht erreichbar, 1,2 Kilometer Fußweg, hoch gelegener Bahnsteig, kein Aufzug. Bruno Ronkowski, Charlottenburg

Auch Tage nach Einführung der Änderungen ist es mir noch nicht gelungen, einen aktuellen Fahrplan zu bekommen. Also fahre ich per Rad – mit Block und Bleistift – die für mich wichtigen Haltestellen ab. Linde Welzer, Marienfelde

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