Berlin : Rechtsstreit um Maserati der Treberhilfe

Auto war geblitzt worden Ärger um Fahrtenbuch

Eine Klage gegen ein Fahrtenbuch für einen Maserati Quattroporte wird die Gemüter am nächsten Mittwoch um 15 Uhr in Sitzungssaal 2202 des Verwaltungsgerichts Berlin erhitzen. Auslöser des Streits vor Gericht ist ein Blitzerfoto, das das auf die gemeinnützige GmbH Treberhilfe zugelassene Fahrzeug zeigt. Der Wagen war am 5. Juni 2009 auf einer Landstraße in Mecklenburg-Vorpommern mit 26 Stundenkilometern zu viel geblitzt worden. Die Bemühungen der Bußgeldstelle, den Fahrer zu ermitteln, waren erfolglos geblieben, teilte das Verwaltungsgericht mit. Mit der Fahrtenbuchauflage sollte der Fahrer bei etwaigen zukünftigen Verstößen leichter ermittelt werden können, so das Gericht. Dagegen klagt nun aber die Treberhilfe. Deren Chef Harald Ehlert benutzt das Auto, es gibt auch einen Chauffeur. Vor 20 Jahren begann die Treberhilfe mit Straßensozialarbeit, heute ist sie ein mittelständisches Unternehmen mit 12 Millionen Euro Umsatz, 600 000 Euro Gewinn, mehr als 200 Mitarbeitern unter anderem in Wohnprojekten, ambulanten- und Krisen-Diensten. kög

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