RUND UM TEGEL : Ein Ausflug zu den Alliierten

Die Feier.

Gleich neben dem Festplatz befindet sich die Julius-Leber-Kaserne, die am Wochenende zum Tag der offenen Tür lädt – von 10 bis 17 Uhr. Am Sonnabend, 8. Juni, sind Oldtimer zu sehen, Militärparaden, die Bundeswehrkapelle macht Musik, es gibt Erbseneintopf und Deftiges aus der Gulaschkanone. Der Eintritt ist frei.

Die Vergangenheit. Die französische Vergangenheit des Viertel ist auch hier überall zu erkennen. Nach dem Krieg wurden gleich neben dem Flugplatz in Tegel die Alliierten im „Quartier Napoléon“ stationiert. Die Angehörigen und Soldaten der „Forces Françaises à Berlin“ hatten hier eigene Supermärkte, Kirchen, Schwimmbäder, Banken und Bäckereien – und das Kino „L’Aiglon“, das zwar seit 1993 direkt hinter der Kaserne geschlossen ist, an dem aber täglich zehntausende Autofahrer jeden Tag am Kurt-Schumacher-Damm vorbeirollen. Das alte Kino samt Hotel steht unter Denkmalschutz. Gleich gegenüber befindet sich übrigens die Ausstellung „Alliierte in Berlin“, die auch am Wochenende geöffnet ist. Auf dem ehemaligen Kohleplatz der Franzosen sind heute Militärwagen, ein Flugzeug und alte Eisenbahnwaggons ausgestellt. AG

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