Berlin : S-Bahn: Weniger Not, mehr Fahrplan Erweitertes Angebot ab Montag steht fest

Der erweiterte S-Bahn-Fahrplan für die kommende Woche nimmt Gestalt an. Am Donnerstagabend veröffentlichte der Verkehrsverbund eine Reihe von Fahrempfehlungen für die Zeit ab Montag. An diesem Freitag will auch die S-Bahn den aktualisierten Notfahrplan auf ihre Internetseiten stellen. Die bestehenden Alternativen, etwa durch zusätzliche Regionalzüge und längere U-Bahnen, werden vorerst weiter angeboten.

Stadtbahn (zwischen Zoo und Ostbahnhof): In unterschiedlichen Zeitabständen, aber im Durchschnitt alle sieben Minuten fährt wieder eine S-Bahn über die Trasse. Damit sind die bisher abgeschnittenen Bahnhöfe wieder erreichbar. Wer dort nicht aussteigen will, sollte auf Regionalzüge ausweichen.

Schönefeld: Der Flughafen ist wieder mit der S 9 erreichbar. Die S 45 bleibt eingestellt, der Expressbus SXF 1 zum Südkreuz fährt weiter zuschlagsfrei. Die „Airport Express“-Züge RE 7 und RB 14 fahren regulär in die City.

Spandau und Olympiastadion: Die S 9 fährt regulär von Spandau nach Schönefeld. Ab Olympiastadion kommen die S 5 nach Strausberg und die S 7 nach Ahrensfelde hinzu.

Potsdam, Wannsee, Zehlendorf: Zwischen Potsdam und Wannsee pendelt alle 20 Minuten ein Zug. Wegen Bauarbeiten werden die S 1 zwischen Wannsee und Schlachtensee sowie die S 7 zwischen Wannsee und Westkreuz durch Busse ersetzt. Die Busse von und nach Schlachtensee fahren auch die U-Bahnhöfe Krumme Lanke und Rathaus Steglitz an.

Grünau und Schöneweide: Die S 46 wird von „KW“ zum Südkreuz verlängert, die kombinierte S 47/S 8 von Spindlersfeld über Schöneweide nach Hohen Neuendorf bleibt vorerst bestehen.

Hohenschönhausen: Die S 75 fährt zunächst alle 20 Minuten von Wartenberg zum Ostbahnhof.

Hennigsdorf, Reinickendorf, Teltow, Lichterfelde, Lankwitz: Die S 25 fährt wieder zwischen Hennigsdorf und Teltow durch. Dafür fallen die zusätzlichen Regionalzüge im Nord-Süd-Tunnel weg. Von und nach Hennigsdorf fährt weiter der RE 6 nach Gesundbrunnen. Und für alle Linien gilt, dass die Züge meist nur mit vier oder sechs Wagen statt der üblichen acht unterwegs sind. Für Fahrräder und Kinderwagen bleibt da nicht immer Platz.obs

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