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DER POKAL

Seit 1999 gibt es den WM-Pokal in seiner aktuellen Form, mit 45 Zentimetern Höhe ist er sogar größer als die Trophäe der Herren. Im Rahmen der Spielfreude-Tour war der Pokal durch elf deutsche Städte unterwegs und kam gestern mit dem ICE in Berlin an. Steffi Jones, Chefin des Organisationskomitees, und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit holten ihn ab. Per Fahrrad brachten sie den Pokal zum „Spielfreude-Lastwagen“ am Potsdamer Platz, wo er ausgestellt wurde. Sonntag wird er zur Eröffnungsfeier im Olympiastadion stehent.

PUBLIC VIEWING

In der ganzen Stadt kann man das Eröffnungsspiel zur Frauenfußball-WM – Start: 18 Uhr – und die weiteren Partien anschauen. Der Tagesspiegel und das Fußball-Magazin 11 Freunde haben ihr gemeinsames WM-Quartier wieder im „Lido“ in der Cuvrystr. 7 in Kreuzberg aufgeschlagen. Einlass ist Sonntag um 16 Uhr, Eintritt frei. Drinnen und draußen kann man im „Golgatha“ im Viktoriapark Frauenfußball gucken. Public Viewing gibt’s auch im „Mädcheninternat“ in der Bötzow-Brauerei (Prenzlauer Berg). Dort haben bis zu 800 Leute Platz, WM-Begeisterung kann sich voll entfalten – und anschließend gibt es Party mit zahlreichen DJ’s. In Lichterfelde werden alle Spiele des Turniers auf drei Leinwänden gezeigt. Am Sonntag geht’s los im „Rotter Sport Casino“. Dort kann draußen geschaut und, falls die Begeisterung überschwappt, der eigene Nachwuchs gleich im Verein angemeldet werden. Die wohl größte Leinwand (48 Quadratmeter) gibt es in der Mercedes-Welt am Salzufer 1 in Charlottenburg. Für Puristen: Auch der Bundesliga-Treff „FC Magnet Bar“ in Mitte ist auf die Frauen-WM eingestellt.



AKTION

Von 14 bis 18 Uhr wirbt die BSR am heutigen Sonntag auf dem Platz vor dem Olympiastadion um weiblichen Nachwuchs. Ob Kraftfahrerinnen oder Straßenreinigerinnen: Frauen, die anpacken können, sind der BSR willkommen. Für den Job wird mit familienfreundlichen Arbeitszeiten und guten Aufstiegschancen geworben.

KUNST

Wem der Sinn nach einer ausßergewöhnlichen Auseinandersetzung mit Thema Frauenfußball steht, kann im Schwulen Museum die Ausstellung „andererseits“ anschauen. Vom 24. Juni bis zum 25. September setzt sich die Schau mit dem Spannungsfeld Fußball und Sexualität auseinander. Künstler aus ganz Deutschland haben Exponate eingesandt, der DFB unterstützt das Projekt.

EINKAUFEN

Anlässlich des Eröffnungsspiels dürfen alle Berliner Läden am Sonntag von 13 bis 20 Uhr öffnen. Die meisten verkaufen bis 18 Uhr, darunter alle Einkaufszentren (außer Allee-Center Lichtenberg), Kulturkaufhaus Dussmann, Karstadt Wilmersdorfer Straße und vier der fünf Kaufhof-Warenhäuser. Bis 20 Uhr öffnen unter anderem der Kaufhof im Ring-Center und Ikea Lichtenberg. Nicht offen haben das KaDeWe und die Galéries Lafayette. Eine Übersicht bietet der Handelsverband unter www.hbb-ev.de nia

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