Berlin : Schillernd bei Schillers

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Er sah nicht gerade schillernd aus, am Montagmorgen, als Georg Preuße im Restaurant „Sachs“ sein neues Programm vorstellte. Ein bisschen blass wirkte er. Ganz im Gegensatz zu dem, was er ankündigte: „Schillernde Zeiten“ heißt die neue Show, die ab dem 7. November im SchillerTheater zu sehen sein wird und – natürlich – eine Show seines zweiten Ichs Mary ist. Mit mindestens zehn Kostümen wird sie auftreten, die, so Preuße über Preuße, „das ganze welke Fleisch – 53 Jahre ohne Sport – mal wieder lecker verpacken.“ Die Kostüme schneidert die in Madrid geborene Kostümbildnerin Maria Lucas . „Sie kennt alle meine Problemzonen“ witzelte Preuße. Roter Faden durch das Programm ist die Freude am Leben. 30 Lieder gehören dann zum Repertoire. Einen „facettenreichen, funkelnden und wandelbaren Abend“ verspricht Preuße. Politisch-kabarettistische Stücke gehören dazu, wie auch Lieder über Gewalt in der Ehe oder lebensmüde Jugendliche. Aber Mary wird auch ein Loblied auf die Selbstbefriedigung singen. „Schillernden Zeiten“ ist zugleich das 30-jährige Bühnenjubiläum von Mary. Kurz bevor Preuße damit startet, wird er auch wieder bei den „Jedermann“-Festspielen im Berliner Dom dabei sein. In „Schillernde Zeiten“ werde Mary erstmals nicht „auftreten“, sondern „erscheinen“: Die Bühne werde diesmal statt in Schwarz ganz in Weiß gehalten – als Farbe des Anfangs und der Auferstehung. Die CD zur neuen Show wird gerade produziert. „Ich fang erst an“ soll sie heißen und dürfe durchaus programmatisch verstanden werden – damit keiner denke, er höre demnächst schon auf. Die letzte „Mary“-Show in Berlin hatte 1998 im Theater am Kurfürstendamm Premiere und lief 232 Mal vor ausverkauftem Haus. Wer die „Schillernde Zeiten“ ab 7. November miterleben möchte – Karten gibt es ab dem kommenden Sonnabend telefonisch unter der Rufnummer 01805-570000, an allen Vorverkaufsstellen, oder im Internet: www.eventim.de hema

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