SCHLECHTE ERNÄHRUNG : Mit leerem Magen in die Schule

GEHALTVOLLES ESSEN

Einen großen Einfluss auf den Gesundheitszustand hat eine richtige Ernährung. Aber nur acht Prozent der Berliner Schüler zwischen 11 und 15 Jahren ernähren sich der Studie zufolge qualitativ hochwertig. Dabei essen Mädchen gesünder als Jungen. Vor allem Obst und Gemüse stehen bei den Schülern nicht oft genug auf dem Speiseplan. Nur selten gibt es davon fünf Portionen täglich – so wie es Gesundheitsexperten empfehlen. Lediglich 40 Prozent der Schüler bekommen einmal in der Woche Fisch. Knapp jeder zweite Schüler besucht öfter als einmal im Monat ein Fast-Food-Restaurant.

FRÜHSTÜCK

In den letzten Jahren sind immer wieder Klagen der Lehrer laut geworden, dass viele Kinder zur Schule kommen, ohne vorher gefrühstückt zu haben. Dieser Eindruck wird auch von der Untersuchung bestätigt. Gut ein Viertel der 11- bis 15-Jährigen bekommt laut Studie nie zu Hause ein Frühstück. Neun Prozent lediglich ein bis zwei Mal in der Woche, acht Prozent an drei bis vier Tagen. Nur 57 Prozent der Kinder frühstücken jeden Morgen zu Hause. Besonders häufig gehen Kinder aus ärmeren Familien hungrig zur Schule. Auch in Familien mit Migrationshintergrund wird weniger darauf geachtet. Die Entwicklung ist nicht neu. Bei der letzten Studie vier Jahre zuvor gab es ähnliche Ergebnisse. sik

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