SCHLOSSPARK CHARLOTTENBURG : SCHLOSSPARK CHARLOTTENBURG

GESTERN

Der Schlosspark Charlottenburg ist der älteste erhaltene Park in Berlin und Potsdam. Sophie Charlotte, die Gemahlin von Kurfürst Friedrich III., ließ ihn 1697 im Stil des französischen Barock anlegen – zeitgleich mit dem Bau des Schlosses, das ihr als Sommersitz diente. Seit dem späten 18. Jahrhundert wurde der Park zum Landschaftspark umgestaltet. Auch der geometrisch angelegte Garten vor der Schlossterrasse, das Broderieparterre, musste einem Rasengrund weichen. Erst beim Wiederaufbau des kriegszerstörten Schlosses in den Fünfzigern wurde das Parterre rekonstruiert.

HEUTE

Der Reiz des 55 Hektar großen Schlossparks liegt in seinem Abwechslungsreichtum. Der vordere Teil an der großen Schlossterrasse hat die symmetrischen Formen eines Barockgartens. Im Norden ist der Garten ein Landschaftspark mit Liegewiesen, Kanälen, Karpfenteich und Spielplätzen.

17 Gärtner/innen sind für Pflanzung und Pflege da. Derzeit werden die Ostseite des Karpfenteichs und das Mausoleum-Umfeld als Gartendenkmal wiederhergestellt. Ab Pfingsten wird der Park mit Sommerblumen bestückt, die schönste Blüte ist im Juli/August.

TIPPS

Orangerie-Konzerte: Jeden Mittwoch und Freitag spielt das Berliner Residenzorchester Werke von Bach, an jedem Samstag Stücke verschiedener Komponisten. Beginn: 20.30 Uhr. Tel. 25 81 03 50, www.concerts-berlin.de

Gastronomie: Café-Restaurant Kleine Orangerie mit Sommergarten, tägl. ab 9 Uhr, Tel. 32 22 02 1.

WANN UND WO

Spandauer Damm 1-20, Tel. 32 09 10, Bus M 45.

Schloss und Garten sind ganzjährig offen. Radfahren verboten. Es gilt die Parkordnung. www.spsg.de cs / lei

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