Berlin : Schnee, Socken & 32 Grad

Berliner und der Winter – eine Umfrage.

Foto: Anne Labinski
Foto: Anne Labinski

„Winter ist toll, er kommt aber zwei Monate zu spät. Ich habe bereits nach neuen Frühlingsklamotten Ausschau gehalten. Jetzt habe ich mir warme Schuhe mit Profil von meiner Mutter geliehen. Die sind etwas zu groß, aber mit ein paar Socken geht es.“

Frieda, 15 Jahre, Schülerin aus Zehlendorf

„Ich habe Streusalz für die Arbeit gekauft, unser Büro liegt im Erdgeschoss. Insgeheim hatte ich gehofft, der Winter kommt nicht mehr – er ist immer so lang in Berlin.“

Simon, 30, Konzertveranstalter aus Neukölln

„Ich bin vor die Tür getreten und ausgerutscht. Mein Fahrrad habe ich dann zuhause gelassen. Eigentlich bin ich bei jedem Wetter damit unterwegs, das ist am stressfreiesten. An glatten Stellen schiebe ich aber lieber und auch sonst versuche ich auf den von Eis befreiten Straßen zu fahren.“

René, 48, Bühnentechniker aus Schöneberg

„Wir sind auf dem Weg nach Indien, wo es 32 Grad warm ist. Jeden Winter fliegen wir weg und sind deshalb auch nicht traurig, dass wir dem Winter entkommen können. Außerdem mögen wir Kälte und Schnee nicht.“

Rubin, 18, und Corine, 49, aus Kreuzberg am Flughafen Tegel

Die Umfrage machten Anne Labinski und Sandra Rudel. Lesen Sie weitere Meinungen auf www.tagesspiegel.de/berlin.

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