Berlin : Schulbau und Hertha-Trikots: Berlins Hilfe in Sumatra

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In der indonesischen Provinz Banda Aceh muss man sich den Schulweg so vorstellen: An Ruinen vorbei geht es quer durch den Dschungel, mit dem Kahn über den Fluss – und da steht sie dann, die Schule, ein massiver Bau, und doch seit der Flut eine Ruine. Seitdem der Tsunami den Nordwesten Sumatras verwüstete, ist das Leben in der Bürgerkriegsregion noch beschwerlicher geworden. „Die Lehrer erzählen uns, dass viele Kinder noch immer traumatisiert sind“, sagt die Berlinerin Jeannette Goddar, als Sprecherin für das Deutsche Rote Kreuz in Banda Aceh.

Noch immer sind zwei Drittel der Region völlig zerstört, die Hilfsorganisationen müssen Mitarbeiter wie Frau Goddar mit dem Hubschrauber einfliegen. In der Region Teunom leistet die Stadt Berlin mit ihrer „Hilfebrücke Berlin-Südasien“ unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) Unterstützung beim Wiederaufbau. „Wir bauen eine Schule und Sportplätze auf“, sagt DRK-Auslandskoordinator Rainer Otto. Mitarbeiter des „Palang Merah Indonesia“, so heißt die einheimische Rotkreuz-Organisation, bringen den Kindern bei, wie sie sich schnell in Sicherheit bringen können, wenn wieder eine Welle anrollt. Über 215 000 Euro kamen über die Blaue-Bänder-Charity-Aktion von Hertha BSC zusammen, 57 000 Euro gaben Berliner Firmen. Über die Hertha-Trikots, die verteilt wurden, sollen sich die Kinder sehr gefreut haben. kög

Spenden ans Deutsche Rote Kreuz, „Hilfebrücke Berlin-Südasien“, Kto-Nr. 112, Blz.: 100 205 00, Bank für Sozialwirtschaft

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