Berlin : Schule: Wer war wohl am aufgeregtesten?

apa

Was ist der größte Platz der Welt? Offensichtlich wollte Rabbiner Walther Rothschild den 61 Abc-Schützen, die am Freitag- vormittag in der Aula der Jüdischen Grundschule angeblich erstmals mit dem Ernst des Lebens konfrontiert wurden, gleich ein Stück chassidischer Weisheit mit auf den Weg geben. Denn der größte Platz der Welt, so erläuterte Rothschild in seiner Ansprache während einer feierlichen Zeremonie, sei zwischen dem linken und dem rechten Ohr. "Es ist wirklich ein Wunder, was da alles hineinpasst", sagte er.

Vor Rothschild hatte schon die Schulleiterin Runit Vered die Frage gestellt, wer am ersten Schultag wohl am aufgeregtesten sei: die Schüler, Eltern oder Lehrer. Und tatsächlich hatte das Fotografieren und Filmen der Schüler, die halb stolz, halb ängstlich ihre Schultüten und Tornister zur Schau stellten, vor der Eröffnung der Feier kein Ende nehmen wollen, so dass Vered angesichts der Verspätung gleich mahnende Worte an die Adresse der Eltern richtete: "Ab Montag geht es pünktlich um acht Uhr los". Sollte diese Drohung den Steppkes einen Schrecken eingejagt haben, so hatten sie ihn wahrscheinlich gleich darauf bei der szenischen Darstellung der Schöpfungsgeschichte durch ihre nur ein Jahr älteren Mitschüler aus der zweiten Klasse vergessen. Und ihre Eltern können sich schon darauf freuen, wenn ihre Kinder bei der Einschulung im kommenden Jahr selbst auf der Bühne stehen werden.

Die 61 Erstklässler, von denen etwa ein Fünftel nicht-jüdischer Herkunft ist, werden auf drei Klassen verteilt. Die 1995 eingeweihte Grundschule war die erste nach dem Krieg gebaute jüdische Schule in Deutschland und bietet Platz für bis zu 400 Kinder in Vor- und Grundschule. Ihre außergewöhnliche Architektur voller Winkel und Nischen wurde von dem Israeli Zvi Hecker entworfen. apa

Was ist der größte Platz der Welt? Offensichtlich wollte Rabbiner Walther Rothschild den 61 Abc-Schützen, die am Freitag- vormittag in der Aula der Jüdischen Grundschule angeblich erstmals mit dem Ernst des Lebens konfrontiert wurden, gleich ein Stück chassidischer Weisheit mit auf den Weg geben. Denn der größte Platz der Welt, so erläuterte Rothschild in seiner Ansprache während einer feierlichen Zeremonie, sei zwischen dem linken und dem rechten Ohr. "Es ist wirklich ein Wunder, was da alles hineinpasst", sagte er.

Vor Rothschild hatte schon die Schulleiterin Runit Vered die Frage gestellt, wer am ersten Schultag wohl am aufgeregtesten sei: die Schüler, Eltern oder Lehrer. Und tatsächlich hatte das Fotografieren und Filmen der Schüler, die halb stolz, halb ängstlich ihre Schultüten und Tornister zur Schau stellten, vor der Eröffnung der Feier kein Ende nehmen wollen, so dass Vered angesichts der Verspätung gleich mahnende Worte an die Adresse der Eltern richtete: "Ab Montag geht es pünktlich um acht Uhr los". Sollte diese Drohung den Steppkes einen Schrecken eingejagt haben, so hatten sie ihn wahrscheinlich gleich darauf bei der szenischen Darstellung der Schöpfungsgeschichte durch ihre nur ein Jahr älteren Mitschüler aus der zweiten Klasse vergessen. Und ihre Eltern können sich schon darauf freuen, wenn ihre Kinder bei der Einschulung im kommenden Jahr selbst auf der Bühne stehen werden.

Die 61 Erstklässler, von denen etwa ein Fünftel nicht-jüdischer Herkunft ist, werden auf drei Klassen verteilt. Die 1995 eingeweihte Grundschule war die erste nach dem Krieg gebaute jüdische Schule in Deutschland und bietet Platz für bis zu 400 Kinder in Vor- und Grundschule. Ihre außergewöhnliche Architektur voller Winkel und Nischen wurde von dem Israeli Zvi Hecker entworfen.

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