SCHUTZANZÜGE : Auch die Feuerwehr kleidet sich neu ein

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Die runde Mütze. Diese stammt aus den späten 40er Jahren. Fotos: Uwe Steinert

Sandfarbene Schutzkleidung statt der bisherigen dunkelblauen Anzüge: Auch Berlins Feuerwehr bekommt ab 2010 eine neue Dienstkleidung. Die künftigen Anzüge sollen bequemer und leichter sein. Sie bestehen aus nicht brennbaren, säure- und laugenfesten Polybenzimidazol-Fasern (PBI). Ein Material, das 1983 für die US-Weltraumorganisation Nasa entwickelt wurde. Die Fasern haben allerdings einen Nachteil: Sie lassen sich nicht einfärben. Deshalb nimmt die Feuerwehr die neue Sandfarbe in Kauf.

Ihre bisherigen blauen Anzüge aus Aramidgewebe wurden vor 13 Jahren eingeführt, sind aber nur für zehn Jahre ausgelegt. Sie müssen also dringend ausgewechselt werden. Premiere ist in der Wache Mitte: Sie erhält die ersten 300 Anzüge und soll sie sechs Monate lang testen. cs

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