SCHWARZ-GELB-ROT : SCHWARZ-GELB-ROT

ZWISCHEN ZOO UND AUTOS

Für Fußballgucker mit Stehvermögen ist das Brandenburger Tor die erste Adresse. Wer sich zwischen den Torjubeln lieber hinsetzt und fest installierte Toiletten bevorzugt, sollte sich einen Biergarten suchen. Ein schöner Ort ist der Schleusenkrug an der Müller-Breslau-Straße 1, gleich neben dem Zoo.

Wer mag, kann sich unter der Telefonnummer 31 39 909 einen Tisch reservieren. Wer dort keinen Platz findet oder sowieso lieber ein Dach über dem Kopf haben will, kann auch einfach ein paar Meter weiter zur Mercedes-Welt am Salzufer (zwischen S-Bahnhof Tiergarten und U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz) laufen – dort finden 2000 Gäste Platz; der Eintritt ist auch an diesem Abend frei. Wie die Veranstalter mitteilten, wird das Champions-League-Finale auf einer fast 50 Quadratmeter großen Leinwand gezeigt, die auch schon bei den vergangenen Welt- und Europameisterschaften zum Einsatz kam.

BEI DEN BAYERN-FANS

Der Klassiker ist das Restaurant Martinique in der Monumentenstraße 29. Hier trifft sich die rot-weiße Fangemeinschaft und hat sogar einen Klubraum mit eigenem Banner. Raucher- und Nichtraucherräume sowie eine Terrasse bieten 300 Sitzplätze, trotzdem sollte man sich frühzeitig einen Platz sichern (und am besten gleich eine Alternative überlegen). Bei gutem Wetter kommen nicht nur Burger auf den Teller, sondern auch Weißwurst und Leberkäse auf den Grill. Im Altberliner Biersalon – einem klassischen Treffpunkt für Fußballfans – am Kurfürstendamm 225 ist doppeltes Programm angesagt: Zuerst gibt es Fußball auf sechs Großbildleinwänden, nach dem Spiel geht es musikalisch mit der Band „Grand Central“ und ihren Soul-Pop- Klassikern weiter.

BEI DEN BORUSSEN

An der Manteuffelstraße in Kreuzberg fühlen sich vor allem die eingefleischten Fans wohl: In der Nummer 47, dem Intertank, muss man auch mal von draußen reinschauen, weil selbst die Stehplätze vergeben sind. Einige Meter weiter, in der Milchbar an der Manteuffelstraße 40/41, wird der sonst so beliebte Kickertisch wohl verwaist bleiben. Das Bierkombinat Kreuzberg in der Nummer 53 ist ebenfalls eine Kneipe für Dortmund-Fans mit eigenem Tippspiel und selbstgebrautem Bier.

Wer auf Hally Gally steht, sollte in die gleichnamige Kneipe in der Hufelandstraße 38 in Prenzlauer Berg gehen. Schon bei der EM war die selbstbetitelte Kiezkneipe bekannt für ihre gute Stimmung. Die Spenerstuben an der Spenerstraße 29 gehört in die Kategorie „klein und urig“. Siebzig Zuschauer fasst die Moabiter Kiezkneipe.

FÜR DIE HUNGRIGEN

Das Hofbräuhaus an der Karl-Liebknecht-Straße ist bekannt für seine Haxen und dicken Knödel. Reservierungen nimmt das Haus unter der Telefonnummer 679 66 55 20 entgegen. Das Weinhaus Rutz (Chausseestraße in Mitte) bietet ein Vier-Gänge-Menü für 69 Euro an – Bierdusche inklusive. Unter info@rutz-weinbar.de oder unter der Telefonnummer 24 62 87 60 können Liebhaber von Saumagen-Burger und Hereford-Steak für das Dinner zwischen 16 und 20 Uhr reservieren. Und auch in Spandau wird im Brauhaus am Falkenseer Platz die Leinwand ausgerollt – ab 18 Uhr sollte man da sein. Was es dazu gibt? Zum Beispiel Selbstgebrautes Bier, Currywurst, Haxe – oder Frisches von der Spargelkarte. Falls der Wetterbericht stimmt, sollten Rudelgucker lieber ein Dach über dem Kopf suchen, zum Beispiel in der Kesselhalle der Kulturbrauerei in der Knaackstraße 97 ab 19 Uhr. Das Golgatha in der Dudenstraße 40-46 in Kreuzberg zeigt das Spiel auf Leinwänden. Voll wird es trotzdem werden – also am besten schon am frühen Nachmittag kommen. Aber das gilt fast überall in Berlin an diesem Abend ... nag

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