Berlin : SCHWARZENS LOCH

Der Beweis. Auch mit Dackelwelpen kann man in der Öffentlichkeit stehen. Foto: dpa
Der Beweis. Auch mit Dackelwelpen kann man in der Öffentlichkeit stehen. Foto: dpaFoto: picture alliance / dpa

Ach, liebe Leser, es gibt eine Frage, die wir uns zuletzt, aus guten Gründen, häufig gestellt haben: Was macht man eigentlich so als gefallene Führungskraft? Die Taschen voller Geld, aber Depp der Nation – das ist gewiss nicht leicht! Für uns, die wir nie in diese Situation kommen werden, ist es aber auch faszinierend, sich da hineinzuversetzen: Was täten wir? Was sind bessere Ideen als das fantasielose Biografiengeschreibe, Vortragsgehalte und Rumgesitze in Aufsichtsräten? Wir empfehlen Ex-Flughafenchef Rainer Schwarz eine Zukunft als ...

Imker

Wie in unserer „Protest“-Kolumne auf dieser Seite zu lesen, haben es Bienenvölker derzeit nicht leicht. Und wenn wir Rainer Schwarz’ Biografie richtig lesen, hatte der in der Vergangenheit keine Probleme damit, einen funktionierenden Flugbetrieb am Laufen zu halten. Die Zusammenarbeit mit Bienen scheint uns da ideal: Ihre Logistik – Waben – bauen die sich im Idealfall selbst. Was zu tun ist: Rahmenbedingungen schaffen und das Produkt verkaufen. Ein komplexer, aber machbarer Job. Was uns zu unserer zweiten Möglichkeit bringt:

Dackelzüchter

Ein ähnlicher Fall: Reproduzieren können sich Hunde von ganz allein, wichtig ist, einem laufenden Betrieb – durch klug geplante Verpaarung – die richtigen Impulse zu geben. Apropos Impulse: Die gibt man auch als ...

Regierender Bürgermeister

Damit wir uns hier nicht missverstehen: Wir empfehlen hier keine Loser-Jobs, sondern haben größten Respekt (und, wie man eventuell merkt, auch wenig Ahnung) vor den anempfohlenen Tätigkeiten. Deshalb passt auch die Stelle des Regierenden Bürgermeisters von Berlin in diese Reihe, zumindest in der Interpretation, wie wir sie zuletzt erlebt haben: Über den Flughafen muss man nicht so sehr Bescheid wissen, dafür Machtinstinkt haben und gelegentlich ein Bauernopfer bringen. Schwarz könnte gut vom selbigen zum Gesicht der Stadt aufsteigen. Die Frage ist nur, ob er das eher als Regierender ist oder als ...

Mehr-Berlin-Kolumnist

Unser letztes Angebot: Nachdem schon Renate Künast – nach ihrer Wahlniederlage 2011 – auf dieser Seite eine Kolumne auf den Leib geschrieben bekam, ist das natürlich auch in diesem Fall denkbar: „Unter den Wolken – Tagebuch eines Privatiers“, das wäre doch was, wovon alle etwas hätten. Es muss ja nicht für immer sein. Wie heißt es so schön: Wir prüfen die Optionen.

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