Berlin : Senegal-Sound

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Seit zehn Jahren lebt Badou MBaye schon in Deutschland, derzeit in Pankow. Aber beim Karneval der Kulturen ist er heute das erste Mal dabei. Er bildet zusammen mit seiner PerkussionGruppe einen Teil der Formation „Gal Mahagonny“, einem Kunstprojekt, in dem Motive aus der Oper von Bert Brecht eine wichtige Rolle spielen. Die senegalesischen Trommeln des 30-Jährigen sind die Instrumente für den heftigen Sabar, den Badou MBaye spielt. Sabar ist dabei mehr als nur eine laute Trommelmusik: „Sabar steht für Lebensgefühl in Senegal“, erklärt er. Kreolischen Kindern ist der Rhythmus quasi in die Wiege gelegt. Sabar steht bei vielen Familienfesten auf dem Programm – auch die Feiern von Geburten gehören dazu. Eine festgelegte Choreografie, um zum Rythmus zu tanzen, gibt es indes nicht. oew

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