Stadtentwicklung in Berlin : Wem gehört die Stadt?

Ausverkauf landeseigener Grundstücke zum höchsten Preis? Oder Vorrang für stadtverträgliche Projekte, Erhaltung von Kleingärten, billige Vergabe an Künstler? In der Urania wird über die Liegenschaftspolitik diskutiert. Haben Sie Lust, am Montag dabei zu sein?

Hereinspaziert und mitdiskutiert. Am Montag, 19.30 Uhr, geht's los.
Hereinspaziert und mitdiskutiert. Am Montag, 19.30 Uhr, geht's los.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Ausverkauf landeseigener Grundstücke zum höchsten Preis? Oder Vorrang für stadtverträgliche Projekte, Erhaltung von Kleingärten, billige Vergabe an Künstler, und Verkaufsverbot von Brachflächen mit Rücksicht auf künftige Entwicklungen? Diese Frage hat der Senat, der nach der Wahl 2011 eine neue Liegenschaftspolitik ankündigte, immer noch nicht entschieden. Doch die Zeit drängt: Weil jedes Jahr Berlins Bevölkerung um 40 000 Menschen wächst, wird es eng in der Stadt. Berlin benötigt Platz für preiswerte Wohnungen, Kitas und Schulen, aber auch für Ateliers für Künstler und soziale Initiativen – Finanzsenator Ulrich Nußbaum dagegen will vorrangig Berlins Finanzen sanieren. Unlösbarer Konflikt? Wie eine zukunftsfeste Liegenschaftspolitik und Flächenvorsorge aussehen kann, wird am Montag, dem 28. Oktober, in der Reihe „Stadtgespräche – Berlin im Wandel“ in der Urania thematisiert.

Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Weißensee und Sprecherin der Initiative Stadt Neudenken, diskutiert mit dem stellvertretende Fraktionschef der CDU im Abgeordnetenhaus, Stefan Evers, sowie Sven Lemiss, Geschäftsführer der Berliner Immobilien Management, und Ulrich Pfeiffer, Geschäftsführer der Wirtschaftsberatung Empirica. Die Veranstaltung von Urania, Architektenkammer Berlin und dem Tagesspiegel wird moderiert von Tagesspiegel-Redakteur Gerd Nowakowski. Beginn: 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Tsp

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