20 Jahre "Hertha-Echo" in Berlin : Schnitzel und Pils beim Hertha-Radio

Die Fans feiern die Tabellenführung, die Macher vom "Hertha-Echo" feiern sich selbst. Seit 20 Jahren sind sie zu hören. Die 394. Sendung wurde am Montag mit prominenten Gästen gefeiert.

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Werner Gegenbauer, Herthas Präsident.Foto: ddp

Spitzenreiter? Schön und nett, aber die Fans von Hertha BSC mögen’s auch dabei rustikal. Nach dem Sieg gegen Bayern München gab es nicht etwa Lachshäppchen und Champagner, sondern „Bier, Schnitzel und ein paar Hackepeterbrötchen“, sagt Manfred Sangel. Der 49-jährige Neuköllner geht seit 1966 zu Hertha und hatte zum Essen am Montagabend Herthas Geschäftsführer Ingo Schiller eingeladen, Herthas Stürmerlegende Theo Gries und Werner Gegenbauer, den Ehrenpräsidenten der Industrie- und Handelskammer, der auch Präsident des Klubs ist. Sie waren zu Gast bei Sangels „Hertha-Echo“ in der Voltastraße in Gesundbrunnen, beim Offenen Kanal.
 
Seit 16. Februar 1989 ist der Fan-Sender zu hören

Seit 16. Februar 1989 – seit 20 Jahren also – wird die Radiosendung ausgestrahlt, zu empfangen via Kabel (92,6) oder Antenne (97,2), das nächste Mal am 26. Februar. Alle zwei Wochen plaudern Sangel und seine Kumpels aus dem Stadion mit Stars und Funktionären – und nicht nur mit Herthanern. Franz Beckenbauer bekamen sie bei der ITB vors Mikrofon, Bayerns Uli Hoeneß haben sie im Wohnzimmer erreicht („Früher gab’s ja kein Handy“). Und weil die Sendung so schön schrullig-liebevoll ist, hat einst Leverkusens Manager Reiner Calmund ein Interview bei Sat 1 abgesagt und ist lieber in die Voltastraße gefahren. Das war so schön wie der Blick auf die aktuelle Tabelle. Naja: fast.

Der Sender im Netz: www.hertha-echo.de

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