Achtung Berlin : Als Berlin Hauptstadt der Spione war

Ein Filmprogramm über den Kalten Krieg

Eine der berühmtesten Berliner Mauern der Filmgeschichte ist zweifellos die, an der Briten-Agent Alec Leamas, gespielt von Richard Burton, verblutet ist. Das war 1965, allerdings stand die Filmmauer nicht in Berlin, sondern in Dublin, was dem Erfolg von „Der Spion, der aus der Kälte kam“, der Verfilmung des berühmten Thrillers von John Le Carré, nicht im Wege stand. Der Streifen ist ein absolutes Muss in einem Filmprogramm mit dem Titel „Hauptstadt der Spione“, und so gehört er auch zu der so benannten Auswahl, die im Rahmen des vom 14. bis 21. April laufenden Festivals „Achtung Berlin“ gezeigt wird. Acht Filme zum Thema hat die für diesen historischen Teil des Festivals verantwortliche Agentur „Zeitreisen“, erfolgreich mit ihrer Videobustour „Filmstadt Berlin“, zusammengestellt, zu sehen sind sie im Babylon Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz sowie in der Passage Neukölln, Karl-Marx-Straße 131/133.

Eröffnet wird die Reihe am 15. April mit „A Dandy in Aspic“ (Regie Anthony Mann, 1968), mit Laurence Harvey als britischem Agenten, der in Berlin einen russischen Spion ausschalten soll, der er allerdings selber ist – Auftakt zu einem spannendem Doppelspiel, samt Rennen auf der Avus und inszeniertem Unfall. Um eine Organisation gefährlicher Neonazis geht es in „The Quiller Memorandum“ (Michael Anderson 1966), die Spur führt Topspion Quiller (George Segal) zu einer von Senta Berger gespielten Lehrerin. Am 18. April findet zum Thema ein Werkstattgespräch mit dem Journalisten Sven Felix Kellerhoff und dem Historiker Bernd von Kostka statt. ac

Weiteres im Internet unter www.achtungberlin.de

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben